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Geschrieben von Xiphogonium am 23.03.2007 um 13:24:

Achtung Sorge um Zguilma

Nachdem ich mit dieser Nachricht einige Zeit hinter dem Berg gehalten habe, denke ich doch, daß man diese Sache mal publik machen sollte ...

Berichten aus Marokko zufolge hat das marokkanische Militär, die ja in der Nähe der algerischen Grenze zahlreich vertreten sind, damit begonnen am oder nahe des Brunnens bei Zguilma (bezeichnet auf meiner Google Earth Karte als "Zguilma Well") ein weiteres Fort zu bauen.

Hintergrund ist wohl daß man Schmuggel über die algerische Grenze aus dem südlicheren Afrika heraus besser kontrollieren will. Ob es sich hier um Grenzsicherungsmaßnahmen gegen Menschenschmuggel handelt oder zur Abwehr von Infiltrationen durch andere "unerwünschte Elemente" sei mal dahingestellt.

Da diese Lokalität praktisch in Sichtweite der Fundstelle liegt, wurde es den Sammlern untersagt dort weiterhin aktiv zu graben, ja es wurde mit Inhaftierung gedroht, sollte man sich dort ungenehmigt blicken lassen. Dies bedeutet schlechthin daß Zguilma momentan "off limits" ist. Ob dieser Zustand von Dauer sein wird ist nicht klar, es ist allerdings zu befürchten daß die Militärs Aktivitäten Dritter so nahe an ihrem zukünftigen Lager nicht ohne weiteres dulden werden.

Ich bemühe mich momentan diese Infomationen nochmals vor Ort verifizieren zu lassen. Fortey wusste bislang nichts davon und zeigte sich entsprechend besorgt. Sobald ich näheres erfahren habe (die Infos aus Marokko per Email dauern manchmal etwas <g>) gebe ich die Infos entsprechend weiter.

Ich bitte also diese Hinweise als inoffiziell anzusehen bis ich die Sache verifiziert habe, allerdings gibt es momentan keine Gründe an den vorliegenden Infos zu zweifeln.

Gruß

Mike



Geschrieben von Schachtratte am 23.03.2007 um 20:57:

 

Das mit dem vermehrten Militär war mir bekannt, aber dass die da bauen? Nix wie hin, der Aushub muss sehr interessant sein.



Geschrieben von Schachtratte am 24.03.2007 um 12:31:

 

Abgesehen davon schützt es die Fundstelle natürlich auch ein wenig, wenn nicht die Soldaten auf die idee eines Zubrotes kommen. Dann sieht die Sache natürlich anders aus.


Aber, was solls? Marokko ist voll von Fundstellen und liefert fleissig, trotz Exportverbot!



Geschrieben von Andries am 28.06.2007 um 15:10:

 

Hat Jemand vielleicht schon was neues Gehört?
Gruß Andries



Geschrieben von Xiphogonium am 28.06.2007 um 15:14:

 

Laut letzter Auskunft von den Marrokanern in St. Marie inklusive Hammi ziehen die Militärs offenbar einen einige Kilometer (10 oder 20) breiten Streifen entlang der gesamten Südgrenze, zu dessen Betreten es einer amtlichen Genehmigung bedarf.



Geschrieben von Schachtratte am 28.06.2007 um 15:17:

 

Jau von den Marokkanern auf der Messe in Ste. Marie. Die sagen nichts gutes. Offensichtlich sollen dort im Grenzverlauf noch einige weitere Militäranlagen gebautwerden. Also im Moment sieht es so aus, dass Material aus Zguilma zunehmend knapper wird.

solltest du was abgeben wollen, sag Bescheid. 8)


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