Ist da was echtes dran? |
Guenter
Member
Registration Date: 08.10.2008
Posts: 4
Herkunft: Dornbirn / Österreich
Thread Starter
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Ach ja, falls er echt ist, wo muss ich ihn einordnen? Phacops?
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29.02.2012 15:21 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz
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| RE: Ist da was echtes dran? |
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Hi Günter,
erstmal willkommen, auch wenn du schon ne Weile angemeldet bist, sehe ich dich hier zum Ersten mal;-)
Also, der Trilo sieht jetzt nicht nach einem Fake aus, aber es ist sicher auch kein besonders dolles Präparat.
Gut möglich, dass hier und da noch Schale ersetzt wurde und vielleicht etwas Farbe drauf ist, aber da man vielfach den Steinkern sehen kann, wird denke ich der Grossteil der Schale echt sein.
Einfach mal etwas mit Aceton aus dem Baumarkt sauber machen und schauen was über bleibt. Da es ein halb gerollter Trilo auf originaler Matrix ist, kann man schon von Echtheit ausgehen.
Bestimmen kann man das Stück als Metacanthina sp., vielleicht ist es die Metacanthina issoumourensis, ich weiss es momentan nicht;-)
Der rote Kalk ist für die Couche rouge aus dem Pragium vom Jbel Issoumour recht charakteristisch, in der diese Trilobiten auch recht häufig gefunden wurden.
lg,
Jens
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29.02.2012 15:27 |
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Guenter
Member
Registration Date: 08.10.2008
Posts: 4
Herkunft: Dornbirn / Österreich
Thread Starter
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Hallo Jens,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Bin schon länger angemeldet, aber mein letztes Posting war noch im alten Forum, habe nicht so viele Trilos, kommen in unserer Gegend nicht vor (A-Vorarlberg), Habe nur ein paar aus Bolivien.
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29.02.2012 15:46 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz
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Jau, kein Problem;-)
Immerhin gibt es in Österreich Trilobiten aus dem Devon, allerdings in den Alpen;-)
Hier in der Schweiz gibt es leider keine, so ziemlich als Einziges Land in Europa (von den Fürstentümern und Vatikan mal abgesehen;-).
lg,
Jens
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29.02.2012 15:58 |
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Rudolf
Inner Circle

Registration Date: 29.01.2007
Posts: 653
Herkunft: Bayern jetzt Bensheim
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Lieber Jens, wo gräbt man im Vatikan, nach fossilien???
__________________ Der Klügere gibt nach führt zu einer Regierung von Dummköpfen
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29.02.2012 20:07 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz
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29.02.2012 20:12 |
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Hmmm.
Laut Wikipedia :
Als Fossil (von lat. fossilis „(aus)gegraben“) oder Versteinerung, früher auch Petrefakt (von griechisch „Stein") genannt, bezeichnet man jedes Zeugnis vergangenen Lebens aus der Erdgeschichte. Im Gegensatz zur Versteinerung ist aber nicht jedes Fossil mineralisiert.
Also dürfte es in der Krypta vom Petersdom jede menge Fossilien geben.
Einige dürften eine vorzügliche Erhaltung aufweisen da einige der fossilen Organismen u.U. schon zu Lebzeiten teilweise karbonatisiert waren.
Grüße
Heiko
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06.03.2012 14:37 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
Posts: 1,404
Herkunft: Aschaffenburg
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...um im Definitonssinne "fossil" zu sein muss es jedoch die wissenschaftliche Zeitenwende (Alter mehr als 10.000 Jahre) überschritten haben, und das trifft auf die mutmaßlichen Einlagerungen (ob carbonisiert oder nicht) im Petersdom noch nicht zu: da fehlen noch ein paar Jahrtausende
lg.Klaus
__________________ „Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.
2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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06.03.2012 15:09 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz
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Ach, im Vatikan vergeht die Zeit anders, dass Zeug ist sicherlich schon längst fossil geworden;-)
lg,
Jens
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06.03.2012 15:20 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
Posts: 1,404
Herkunft: Aschaffenburg
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| quote: |
Original von Jens
Ach, im Vatikan vergeht die Zeit anders, dass Zeug ist sicherlich schon längst fossil geworden;-)
lg,
Jens |
Da bekommt der Begriff "lebende Fossilien" eine ganz neue Bedeutung
lg.Klaus
__________________ „Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.
2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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06.03.2012 20:35 |
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Man sollte jedoch bedenken dass bei den meisten lebende Fossilien eine enorme Anpassungsfähigkeit besitzen.
In wie weit dies sich auf Vertreter der Vertebraten übertragbar ist ist die Frage.
Zu meist ist hier ja eine wesentliche höhere Spezialisierung zu verzeichnen.
U.U: zeichnet sich diese Population durch einen Lebensraum mit besonders stabilen Bedingungen aus.
Grüße
Heiko
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07.03.2012 08:04 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz
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Hihi,
naja der Vatikan ist etwa so anpassungsfähig wie ein überlagerter Sack Zement.
Mist, irgendwie werde ich wieder an den Witz mit der Katholikenhölle erinnert, den kennt ihr ja sicherlich?
lg,
Jens
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07.03.2012 10:00 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
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Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz
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Naja, aber alles was wir noch zusätzlich über den Trilobiten sagen würden, wäre auch nicht gut
Okay, noch was unverfängliches, die Couche Rouge ist Teil der Ihandar-Formation, so wieder voll im Topic.
Will jetzt nun einer den Witz hören oder nich;-)
lg,
Jens
ach, egal, hier der Link:
http://www.wer-weiss-was.de/theme204/article1131919.html
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07.03.2012 10:09 |
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