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enriwo enriwo is a male
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Registration Date: 04.04.2008
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Isotelus aus einem Ostseekalk-Geschiebe Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Hallo,

heute möchte ich wieder einen Geschiebe-Fund aus einem rotgefleckten Ostseekalk (Oberordovician, Katian) vorstellen. Gefunden hab ich den Trilo bereits vor einigen Jahren auf unserer schönen Insel Rügen.
Wer schonmal etwas aus dem Ostseekalk geborgen bzw. präpariert hat, der weiß wie bescheiden sich die Fossilien herausholen lassen. Das Gestein ist oft sehr splittrig und hart. Fossilien meist im Querschnitt zu sehen. So auch dieser Fund. Beim Aufschlagen sprang der etwa 30x25x15 cm große Stein in mehrere Bruchstücke. Beim genaueren Betrachten sah ich mehrere Querschnitte vom Trilo. Der Trilo, der sich bei der Präparation als vollständig entpuppte, machte mir es damals so richtig schwer. Erstmal war er zwei mal gebrochen und auch noch etwas verschoben, die Matrix sehr hart und Trennung war übel. Nun kam dazu auch noch etwas Übereifer. Trotzdem hat sich´s gelohnt.
Der Trilo , ein Isotelus remigum (EICHWALD, 1857) zeigt sich in 4 cm Breite, einige Pleuren sind bei der Präp. leider lediert und das Pygidium ist am Ende abgerollt.
Aber seht selbst.
Das erste Bild zeigt den Fundort, die weiteren den Trilo in verschiedenen Ansichten.


Grüße,
Enrico

enriwo has attached these images (downsized versions):
K1024_Isotelus-Fundort.jpg K1024_Isotelus remigum,1a.jpg K1024_Isotelus remigum,1b.jpg K1024_Isotelus remigum,1d 7.1.jpg

12.03.2012 20:50 enriwo is offline Send an Email to enriwo Search for Posts by enriwo Add enriwo to your Buddy List
juniper juniper is a male
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Registration Date: 26.01.2007
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RE: Isotelus aus einem Ostseekalk-Geschiebe Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Applaus4

Wer braucht schwarze Trilobiten... dort wo die Schale erhalten ist kann man bestens erkennen, welche Detailtiefe die Oberfläche zu bieten hat.

Das Stück scheint wirklich ein sehr verschlossenes Nordlicht gewesen zu sein. Gemessen an deinen anderen Präparaten kann man erahnen, wie widerborstig die Freilegung ablief. Es drängt sich der Eindruck auf, dass dieser Tilobit nicht gefunden werden wollte...

Ach ja, vier Zentimeter Breite ist ein nettes Understatement Glücklich5 . Im Umkehrschluss ergibt sich nämlich, dass das Biest ein bestimmt 8 Zentimeter langer Galoschen ist ThumbsUp3

Viele Grüße
Klaus

PS. Galoschen (evtl. unübersetzbar - umgangssprachlich) = große/schwere derbe Schuhe

__________________
„Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.

2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
12.03.2012 22:00 juniper is offline Search for Posts by juniper Add juniper to your Buddy List
Fred
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Registration Date: 24.10.2008
Posts: 238

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Very impressive job. It seems like a difficult material to prepare. I love the fine details and absolutely stunning colours!
12.03.2012 23:10 Fred is offline Send an Email to Fred Homepage of Fred Search for Posts by Fred Add Fred to your Buddy List
Jens Jens is a male
Moderator


Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz

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Grüss dich Enrico,

schon wieder ein ziemlich heftiger Trilobit, ich weiss nicht ob ich jeh nen Isotelus aus dem Geschiebe ganz gesehen habe. Auch wenn es ein paar Abzüge in der B-Note gibt, es ist ein wirklich bemerkenswerter Trilobit.

Der Ostseekalk ist denke ich so ziemlich das undankbarste Gestein zum präparieren das es gibt. Gestein und Schale sind innig miteinander verbunden und klebt heftig. Es macht jedenfalls keinen Spass sowas zu präparieren.

Für mich schon immer interessant ist, warum im Asghill auf einmal Isotelus in Baltoscandien auftaucht, eigentlich doch eine Gattung die wir eher aus Nordamerika kennen;-)

ThumbsUp3

lg,
Jens
12.03.2012 23:53 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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