Erste Bilder von der Petrafakta 2012 |
Rudolf
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25.03.2012 19:40 |
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Rudolf
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| so das hat nicht mit allen Bildern geklappt |
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jetzt kommt der Rest. ich glaub der will die anderen Bilder nicht obwohl da die Trilos drauf sind
__________________ Der Klügere gibt nach führt zu einer Regierung von Dummköpfen
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25.03.2012 19:43 |
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Rudolf
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25.03.2012 19:47 |
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Rudolf
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25.03.2012 20:03 |
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Xiphogonium
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| RE: Versuch meiner größten Beute |
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Vielen Dank für die Bilder, Rudolf, so haben wir wenigstens ein paar Eindrücke! Falls sonst noch jemand welche gemacht hat, immer her damit!
Der "Besucherandrang" bei der Petrefakta dieses Jahr hielt sich in Grenzen. Vom subjektiven Eindruck her nochmal weniger als im vorangegangenen Jahr und kein Vergleich zu Zeiten, in denen man sich am Samstagmorgen als Besucher in eine 50 Meter lange Schlange einreihen musste, um reinzukommen.
Woran es gelegen hat, erschliesst sich mir nicht ganz.
Trilobiten gab es eigentlich genügend und an zahlreichen Ständen. Allein Harald hielt eine gut gefüllte Vitrine mit marokkanischen Exemplaren vorrätig. Trilos gab es auch bei Pavel, der einem Kollegen aushalf, und natürlich bei Anton Brodsky (PaleoCity), von dem ich später ein, bzw. zwei nette Mitbringsel zeigen kann. Nur soviel sei gesagt: Ausnahmsweise haben meine "Russen" Nachwuchs bekommen und ich mußte gestern abend noch einen Laufstall bauen ...
Man weiß nur noch nicht so genau, nach wem der Nachwuchs geraten ist ....
Jens, der bekanntlich gerne des Teufels Advokat spielt, hat nämlich an den Angaben in der Geburtsurkunde so seine Zweifel.
Eine schöne Sache war auch das Treffen mit Steffen Eberhardt aus Erfurt, mit dem ich schon seit längerer Zeit regelmäßig telefonischen Kontakt hatte, und der sich langsam aber sicher eine schöne Trilobitensammlung guter Qualität aufbaut.
Ich muß gleich noch nach Aschaffenburg, Klaus' Ausstellungsstücke zustellen, die wir gestern abends zumindest schon mal nach Hessen geschafft haben. Die "30 Kilo" entpuppten sich dann doch eher als 50+, und wir hielten unterwegs das eine oder andere Mal an, um ein heißlaufen der Lager zu verhindern
Soderle, ich mach mich dann mal so langsam auf den Weg, eventuell finde ich heute abend ja noch ein paar Beiträge. ;-)
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Empfehle uns weiter! ;) (Klappern gehört zum Handwerk!)
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26.03.2012 11:16 |
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Xiphogonium
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26.03.2012 12:02 |
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Xiphogonium
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Und jetzt mal im Größenvergleich zu einer kleinen Flasche eines ganz besonderen Safts:
Links: Vodka "Little Putin" (Putinka), 25 cl
Mitte: Asaphus kotlukovi LESNIKOVA, 1928, ca. 9 cm sag.
Rechts: noch zu definierender Nachwuchs, 1,23 cm sag.
Anton besteht darauf, daß der Kleine trotz klarer morphologischer Unterschiede zu den größeren Exemplaren eine juvenile Form von Ptychopyge volchovense BALASHOVA, 1964 darstellt, das bleibt zu diskutieren.
Herkunft: Putilovo Quarry, St. Petersburg, Volkhov Stage B2y
Die Ergänzung am Pygidium links mal geschenkt ...
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26.03.2012 12:10 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
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Hallo allerseits,
ich bin leider bislang noch nicht zum antworten gekommen. Die letzten Tage waren ziemlich stressig, Umzug in ein anderes Büro, viele Steine von der Petrefakta abends zum durchschauen und ein bissel Präparation. Gestern dann noch das reparierte Auto aus Freiburg abholen, was auf dem Weg zur Petrefakta mit ausgefallener Einspritzpumpe liegen geblieben ist. Ich habe es auf die Messe nur geschafft, weil ich vom ADAC einen Mietwagen bekommen habe. Den galt es gestern zurückzubringen und Rückfahrt dann wieder mit eigenem Auto. Entschuldigt also, wenn ich mich bislang etwas zurück gehalten habe;-)
Ich habe auch ein paar Fotos, aber die Quali ist nicht sonderlich. Muss mich erstmal an die neue Kamera gewöhnen.
Die wenigen Besucher auf der Messe waren bei allen ein Gesprächsthema, wird auch im Steinkern-Forum momentan diskutiert. Es lag wohl nicht nur am super Wetter, was wohl einen Teil der Besucher in andere Gefilde gelockt hat. Grillen im März kann man ja auch nicht jedes Jahr;-)
Für mich war es der erste Besuch auf der Petrefakta und es war schön mal so viele Fossilienstände dicht beieinander zu sehen. Ich war zwar zwei Tage da, aber irgendwie habe ich mich fast nur mit Bekannten und Freunden unterhalten, so dass ich es geschafft habe, mir gar nicht jeden Stand richtig anzusehen.
Trilobiten gab es diesmal reichlich zu sehen, darunter auch richtig seltene Sachen wie der Akantharges aus Marokko, der zum Kuschelkurs von ein paar 1000 € hätte gekauft werden können;-)
Nun, ein paar Stücke habe ich diesmal auch gekauft und werde sie, wenn sie dann mal bestimmt sind, auch vorstellen.
Den kleinen Neuzugang von Mike finde ich super und es gab eine Diskussion mit Anton, der darauf beharrt hat, dass es eine Ptychopyge ist.
vergleicht mal selber:
http://www.paleoart.com/static/trilobite...volchovense.htm
Was mich gestört hat, ist der Asaphus-artige Habitus von Mike's Neuzugang. Die Besonderheit sind die Wangenstachel, die aber durchaus ein juveniles Merkmal von Asaphiden sein können. Bedenkt dass die Neoasaphus oder Subasaphus platyurus-Gruppe auf einmal im Aseri anfängt Wangenstacheln auszubilden.
Aus Geschieben sind Wangenstacheln bei juvenilen Exemplaren von Ogmasaphus bekannt, aber diese Gattung ist deutlich jünger als die Volkhov-Stufe.
Ptychopyge hat übrigens keinen präoccipitalen medianen Tuberkel vor der Glabella, welcher aber bei Mike seinem Stück deutlich entwickelt ist.
Ptychopyge sollte auch flacher sein. Nun, wie auch immer, das Problem ist, dass die Ontogenie der Gruppe nicht gut bekannt ist und so kann eben ein juveniles Exemplar deutlich anders aussehen als ein erwachsenes.
Jedenfalls ein interessanter Trilobit.
lg,
Jens
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29.03.2012 11:40 |
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juniper
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Registration Date: 26.01.2007
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zu Mikes genialem Winzling: als Mike am Montag bei mir war, haben wir kurz recherchiert und Hinweise auf Paraptychopgye gefunden:
http://www.paleoart.com/static/trilobite...ge_plautini.htm
Ich halte den Kleinling bereits für adult, nur halt noch klein ;-)
Da Anton das Teil selbst gefunden hat, dürfte die stratigraphische Zuweisung (Volchov Hz.) richtig sein.
@Jens: ach deswegen das ADAC-Auto :(
Unser Firmenaudi (Diesel) hatte uns als Weihnachtsgeschenk letztes Jahr eine defekte Kraftstoffpumpe spendiert, beim Austausch muss der Motor komplett ausgebaut werden – die Reparatur war richtig teuer
Aber er läuft wieder.
Petrefakta: Immer her mit weiteren Bildern
Sobald ich am WE wieder Zeit habe menschlich zu werden, stelle ich auch noch ein paar Bilders bereit. Ich habe mir die Ausstellung in den Vitrinen natürlich besonders sorgfältig dokumentiert (war ja auch genug Arbeit, mit Aussuchen, Aufstellen, Etiketten usw.).
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die diesen Petrefaktabesuch für mich möglich gemacht haben, als da wären
die Redaktion Fossilien (Einladung zum Beschicken der Sammlervitrine, Ausstellertisch für meine Kalender, Möglichkeit für den Vortrag)
der super-nette Herr der mich Freitags unbekannterweise von Aschaffenburg zur Filderhalle gefahren hat (Mitfahrgelegenheit)
und ein ganz besonderer Dank an Peter Hohenstein und Mike & Harald, die meine Trilos zu mir zurückgefahren haben
sowie an Gregor Bühler (Händler aus Bad Hersfeld), der nach Hause einen Umweg fuhr und meine Person direkt zuhause abgeliefert hat!
lg.Klaus
__________________ „Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.
2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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29.03.2012 15:20 |
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howikaktus
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Registration Date: 20.02.2007
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29.03.2012 21:21 |
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juniper
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Registration Date: 26.01.2007
Posts: 1,404
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Wie versprochen noch ein paar Impressionen von der Sammlervitrine ... war z.T. leider schwierig zu fotografieren.
Das Bestücken der Vitrinen am Freitagabend war recht lustig, weil die Türen hinten sind und die Abfolge "seitenverkehrt" eingestellt werden musste.
Um die über hundert Exponate, verteilt auf 10 Fachböden, wirkungsvoll aussuchen und aufstellen zu können hatte ich im Vorfeld bereits den Aufbau ausprobiert und mir Referenzfotos ausgedruckt. Sonst hätte ich den Umfang nicht in den Griff bekommen. Dennoch bleiben letztlich drei Trilos ungezeigt: einen konnte ich gar nicht mitnehmen, weil meine Transportkapazität am Ende war, und zwei waren einfach nicht gut unterzubringen und mussten draußen bleiben.
Mein Parcours sah für jeden Fachboden ein eigenes Thema vor. Zuforderst nach Fundorten/regionen zusammengefasst, und z.T. ergänzend mit besonderen Erhaltungseigenschaften (z.B. Bundenbachtrilos/mit Beinchen, dazu ebenfalls "Beinchen" liefernde andere Fundorte weltweit).
Auf den Etiketten konnte man die dazugehörenden Informationen nachlesen.
Die Bilder zeigen:
Vitrinen in zwei Ansichten, Calymene weltweit, Tschechien (oben) und Russland/St.Petersburg-Region, Asaphiden-Entwicklung (RUS)
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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01.04.2012 05:05 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
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Herkunft: Aschaffenburg
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...und hier der zweite Teil, zunächst mit einem Kontrastpaar im Sinne der Diagenese/Erhaltung: vorne bolivianische Trilobiten dreidimensional in Konkretionen, hinten dreimal derselbe Trilobit Angelina sedgwickii aus Wales/GB in diagenetisch verzerrten Exemplaren (breit, gelängt, schrägverzerrt).
Die Marokko-Abteilung musste sich auf die allernötigsten Augenschmeichler reduzieren, es gibt einfach zu viele Trilos von dort als dass ein repräsentativer Querschnitt gezeigt werden könnte.
Darunter ein sortenreines Fundort-Portrait mit Trilos aus dem Rochester Shale, NY/USA.
Abschießend ein kleiner Blick auf die ebenso farbenfrohen wie vielfältigen Trilos aus Portugal, mit einem "Gast" aus Spanien, wo die Schichten ebenfalls aufgeschlossen sind.
Soweit ich es von meinem Platz beobachten konnte (mein Tisch stand im Rücken der Vitrinen, neben der Theke vom Stuttgarter Museum) genossen eine Menge Besucher den Blick auf die Sonderausstellung, mit einigen ergaben sich sehr nette Gespräche.
Falls noch jemand weitere Fotos hat, kann er sie gerne noch hier posten.
Man darf neugierig sein, welches Thema nächstes Jahr (2013) in der Sammlervitrine ausgestellt werden wird.
lg.Klaus
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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01.04.2012 05:25 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
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Hallo allerseits,
auch ich habe ein paar Fotos auf der Petrefakta gemacht, leider aber anscheinend ein paar Highlights vergessen. Nunja, aber bei Klaus seiner Trilobitenausstellung habe ich natürlich genauer hingeschaut und kann daher ein paar ergänzende Bilder liefern.
Ich hatte eine neue bislang noch nicht ganz ausgetestete Kamera und so sind nicht alle Bilder was geworden. Zudem gab es ja besonders bei den dunklen Platten von Bundenbach und Valongo Probleme mit den Belichtungszeiten.
Da die Kamera auf Makromodus war, habe ich also versucht ein paar Details einzufangen.
Es ist erstaunlich was Klaus so alles in seiner Sammlung hat. Da kann meine gar nicht mithalten oder hat ihre Stärken in anderer Richtung. Wie auch immer, beginnen wir mit Marokko.
Es waren viele schöne Trilobiten dabei, besonders das grosse Platyscutellum ist mir aufgefallen, was in dieser Grösse schon ziemlich selten ist. Stammt wahrschlich aus dem Pragium von Atchana, habe da selber mal nen Rohling in ähnlicher Grösse gesehen;-) Alles sehr schöne Trilobiten die gezeigt wurden, darunter auch Koneprusia mit freistehenden Stacheln. Habe bislang selber noch kein vergleichbares Exemplar präpariert, naja irgendwann mach ichs;-)
Der Dicranurus rechts aussen in der Vitrine ist leider nicht mit aufs Photo gekommen, hab ihn wohl vergessen im Detail zu knipsen. Aber auf Klaus seinem Photo ist er drauf;-)
Ich habe noch ein paar Bilder und hänge sie im nächsten Beitrag mit ein paar Komments an.
lg,
Jens
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01.04.2012 13:29 |
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Jens
Moderator
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So,
dann habe ich da noch ein paar Bilder von den russischen Trilos aus der Region um St. Petersburg. Klaus hat die Asaphiden als Schwarm arrangiert und so kann man aufgrund der gleichen Ausrichtung schnell die Unterschiede der verschiedene Arten sehen. Auffällig und auch von Klaus im seinen Vortrag am Samstag angesprochen, die Stiellänge der Augen bei der Neoasaphus punctatus, Neoasphus intermedius und Neoasphus kowalewskii. Interessanterweise wurden der punctatus und kowalewskii auch schon im Geschiebe Norddeutschlands gefunden, mit perfekter Schalenerhaltung und super Details und z.T. mit schokoladenbrauner Schale;-) Diese Geschiebe stammen aber von weiter westlich, wohl irgendwo aus der Ostsee, vermutlich zwischen Estland, Finnland oder gar noch weiter westlich.
Jedenfalls interessante Gruppe.
Auch der Paraceraurus exsul darf hier ja nicht unerwähnt bleiben und ich hänge dann gleich noch ein Bild seines Verwandten Ceraurus pleurexanthemus aus dem Walcott Rust Quarry von New York an, einer Art, bei der seinerzeit Charles Doolittle Walcott die ersten Informationen zu den Beinen von Trilobiten gewinnen konnte. Mittels Dünnschliffen von vollständigen Panzern, den die Beine waren nicht pyritisiert sondern durch Kalzit ersetzt. Trotzdem zeigten sie in den Schliffen alle Details.
Die Cybele panderi ist natürlich auch was ganz besonderes, denn sie hat unter allen Cybelen die längsten Augen - also ein echter "stalked eye trilobite".
lg,
Jens
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01.04.2012 13:56 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
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01.04.2012 14:09 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
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Hi Jens
Schöne Bilder, ist immer spannend das auch mal durch jemand-anderes-Augen zu sehen
Meine Trilosammlung ist über einen langen Zeitraum entstanden, und hat sich auch seit einem langen Zeitraum kaum mehr verändert...
Die Koneprusia ist ein Hammi-Präparat, der Ceratarges trägt ein Signum von Udo (mit Jahr).
Alle gezeigten marokkanischen Trilos kommen aus besten Händen (wie überhaupt fast alle meine Trilos, und bei den "Russen" sind ja die Vertriebswege bekannt).
Die Platyscutellum war sicher ein Glücksfall
Ich hätte gerne noch mehr "grenzwertiges" Material gezeigt, das den "Normalfall" verdeutlicht, also:
Zerlegtes, Fragmente, schlechte Erhaltung usw.
Leider war die Präsentationskapazität schon mit dem ausgesuchten Material ausgereizt. Immerhin waren in der Tschechien+Polen-Sektion ein paar entsprechende Repräsentanten vertreten, und aus dem Rochester-Shale (USA) ein bruchstückhafter sowie ein zergliederter Trimerus. Auch in die Bundenbach-Sektion habe ich zwei "defekte" Trilos eingeschmuggelt.
Abgesehen von der Aufgabe, die Vitrinen nicht zu überfüllen, lag auch eine Schwierigkeit in der nicht immer "maximalen" Ausleuchtung. Dadurch waren einige Partien ziemlich schlecht zu fotografieren (ich hab auch nix brauchbares).
Um das Paket abzurunden mögen daher meine "Arbeitsfotos" als Illustration dienen. Ich habe ja vorher die Aufstellung und Ausstellung ausgetüftelt und mir die Bilder als Ausdrucke mitgenommen. Auf dem Tisch ist die Stellfläche der Vitrine mit schwarzem Karton definiert, dadurch konnte ich die Kapazität jeder Ebene gut vorplanen.
Auf den Fotos fehlen noch die Etiketten, denn die habe ich erst anschließend produziert. Hier eine grobe Übersicht:
USA-Utah
hintere Reihe: Wheeler Shale Fm. (Asaphiscus pos+neg, ca. 56mm lang, Elrathia-Häutungsrest rechts max. 48mm)
vorne links: Weeks Fm. (sechs Trilos)
vorne rechts: Marjum Fm. (Modocia typicalis ca. 22mm, Elrathia marjumi 53mm)
O-Ton Pavel (über die riesige E.marjumi) : "Was habt ihr der zu essen gegeben?
"
GB+Bolivien
links: Erhaltungsvarianten von Ogyginus corndensis (Wales/GB)
hinten rechts: tekonische Verzerrung von Angelina sedgwickii (Wales/GB)
vordere Reihe rechts: bolivianische Trilos in Konkretionen, die Plesiomalvinella ganz außen noch mit Transportsicherung.
Buba+Beine
hintere Reihe: Bundenbach ("Asteropyge", Chotecops mit ?defektem Cephalon, Chotecops ventral mit Gliedmaßen).
vorne links: Bundenbach (Rhenops, Chotecops mit ?Bissmarke, wie schon im Bundenbachthread hier im Forum diskutiert).
vorne Mitte bis rechts:
Eoredlichia ventralseitig mit abdruckhafter Überlieferung der Antennen (Chengjiang/China)
Ceraurus pleurexanthemus (Walcott-Rust-Quarry/USA) aus jener Fundstelle die das Material für WALCOTTs Erstbeschreibung von Trilobiten-Beinchen lieferte (wie oben auch von Jens angesprochen)
Triarthrus eatoni normales Exemplar und ventralseitiger Winzling mit Resten der Beinchen (New York/USA).
lg.Klaus
Edit: Bilder leicht verkleinert neu hochgeladen.
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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01.04.2012 21:15 |
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Jens
Moderator
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| quote: |
Original von howikaktus
ich habe auch noch ein ansehnliches Fundstück von der Petrefakta. Eigentlich ist es "nur" ein Asaphus lepidurus, den ich bei Anton aus der "Grabbelkiste" gezogen habe. Aber, siehe da, das gute Stück hat ein pathologisches Pygidium. Ich hatte erst die Befürchtung, dass das Loch im Bereich der Ergänzungen liegt. Unter UV sehen die Reparaturen schon echt bedrohlich aus aber die Pathologie ist original ... sehet selbst ...
Holger |
Hallo Holger,
irgendwie ist in den ganzen Antworten der letzten Tage dein vorgestellter Asaphus unverdient untergegangen. Ausser einer kurzen Bemerkung von Mike ist leider nicht viel gesagt worden. Diese Art von Verletzung erscheint mir bei ordovizischen Trilos recht selten. Man könnte sie als Stich- oder Einstichverletzung deuten, doch wer hatte im Mittleren Ordoviz ein zangenähnliches Werkzeug um Triloschalen zu knacken.
Interessantes Stück, vielleicht wäre es gut, wenn du es noch mal separat unter pathologische Trilobiten vorstellst, damit wir mal ein paar Stücke in dem Thread versammeln können. Eine Makroaufnahme der verletzten Stelle wäre auch noch wichtig, so sieht man momentan nicht sehr viel.
lg,
Jens
@Klaus: Gern geschehen. Freut mich, einen guten Querschnitt aus deiner Sammlung gesehen zu haben, sind erlesene Stücke dabei. Glückwunsch.
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02.04.2012 01:02 |
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