Oberflächengestaltung |
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Man müsste das einfach mal experimentel nachprüfen.
Die sache mit dem bewuchs ist Interessant sollte aber vielleicht in einen eigenen Pfad diskutiert werden.
Ich habe hier schon mal auf gemacht : http://www.trilobita.de/wbb2/thread.php?threadid=513
Sonst wird das hier wieder so ein Monster Thema.
Intersant ist jedoch das eine Strukturen Bewuchs begünstigen während bei anderen keine Besiedlung stattfindet.
Grüße
Heiko
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14.07.2008 10:14 |
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Cooles Teil. Wo stammt der Saum her.
Da kann man richtig gut erkennen das die Poren kein Sieb bilden.
Grüße
Heiko
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25.07.2008 20:36 |
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Schachtratte
Member
     

Registration Date: 27.01.2007
Posts: 1,897
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Ich würde eher sagen, dass es sich um Gruben handelt, die eine Öffnung besitzen, die allenfalls für Sinneshärchen reichen, denn als Siebsaum, wie es in der Rekonstruktion gezeigt . Für das gezeigt Prinzip taugt das definitiv nicht. Vermutlich würde, wenn man so einen Saum entsprechend aufbereitet, nichteinmal Wassser durchlafen, weil die Oberflächenspannung von H2O einfach zu hoch ist.
__________________ Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?
Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!
"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."
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26.07.2008 08:32 |
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Schachtratte
Member
     

Registration Date: 27.01.2007
Posts: 1,897
Thread Starter
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Original von Schachtratte
Ich würde eher sagen, dass es sich um Gruben handelt, die eine Öffnung besitzen, die allenfalls für Sinneshärchen reichen, denn als Siebsaum, wie es in der Rekonstruktion gezeigt . Für das gezeigt Prinzip taugt das definitiv nicht. Vermutlich würde, wenn man so einen Saum entsprechend aufbereitet, nichteinmal Wassser durchlaufen, weil die Oberflächenspannung von H2O einfach zu hoch ist. |
Nur des Verständniss halber, die Versuchsanordnung ist natürlich im Trockenen angedacht! Denn da läst sich Oberflächenspannung auch wirklich beobachten. Im Wasser fällt das sicher schwer. Dank an Mikos an diesere Stelle für den wichtigen Hinweis.
__________________ Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?
Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!
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This post has been edited 1 time(s), it was last edited by Schachtratte: 26.07.2008 14:10.
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26.07.2008 13:47 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
Posts: 1,404
Herkunft: Aschaffenburg
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Interessanterweise sind diese Porensäume ja auf der Ober- und Unterseite ausgebildet. Zusammen mit der offenbar wirklich sehr kleinen Öffnung ist es naheliegend, hier die Positionierung von Sinneshärchen (Sinnes-Borsten?) zu vermuten.
Als „Sieb" zum Durchfiltern dürfte es wirklich weniger geeignet gewesen sein, weder zum Ansaugen von Wasser (von vorne) noch zum Wegdrücken von Wasser, das durch die Beinchen von hinten her herbeigerudert wurde. Allerdings -ich spinne mal rum - könnte die Wahrheit auch dazwischen gelegen haben. Will sagen: Mit den Beinchen wurde Wasser/Schlammemulsion aufgewirbelt und nach vorne zum Mundbereich befördert. Im Siebsaum verankerte Härchen dienten als Reuse, aus der die Kieferfüße die darin verhedderten Nahrungspartikel herauspflückten.
Das wäre ähnlich wie bei einem Bartenwal, der als eine gigantische lebende Schöpfkelle Wasser ins Maul nimmt, um beim Auspressen die planktonischen Krillkrebschen mit den Barten herauszuseihen, zwecks Verzehr.
(Warum nur stelle ich mir gerade einen haarigen Trilo vor? Cybele mit Tasthaaren. Paraceraurus mit Dreitagesbartstoppeln :tongue: Oder mit Pelz ? Ein furry Haarpes mit schönem Muster: Leopard – wie apart :P )
lg.Klaus
PS. Wenn jemand glaubt, er könnte die gerade eben (Samstag 26.7.2008 ca. 15:45 bis 16:00 Uhr) von mir geborene Idee des Barten-Trilos klauen und als seine eigene Idee ausgeben: Ich bekunde hiermit öffentlich das Copyright für dieses Konzept
Dasselbe gilt auch für die pelzigen Trilobiten
Edit. Versehtlich auf Absenden statt Vorschau geklickt, daher noch Fehler beseitgt
__________________ „Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.
2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
This post has been edited 1 time(s), it was last edited by juniper: 26.07.2008 16:01.
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26.07.2008 15:57 |
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Schachtratte
Member
     

Registration Date: 27.01.2007
Posts: 1,897
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Original von juniper
Interessanterweise sind diese Porensäume ja auf der Ober- und Unterseite ausgebildet. Zusammen mit der offenbar wirklich sehr kleinen Öffnung ist es naheliegend, hier die Positionierung von Sinneshärchen (Sinnes-Borsten?) zu vermuten.
Als „Sieb" zum Durchfiltern dürfte es wirklich weniger geeignet gewesen sein, weder zum Ansaugen von Wasser (von vorne) noch zum Wegdrücken von Wasser, das durch die Beinchen von hinten her herbeigerudert wurde. Allerdings -ich spinne mal rum - könnte die Wahrheit auch dazwischen gelegen haben. Will sagen: Mit den Beinchen wurde Wasser/Schlammemulsion aufgewirbelt und nach vorne zum Mundbereich befördert. Im Siebsaum verankerte Härchen dienten als Reuse, aus der die Kieferfüße die darin verhedderten Nahrungspartikel herauspflückten.
Das wäre ähnlich wie bei einem Bartenwal, der als eine gigantische lebende Schöpfkelle Wasser ins Maul nimmt, um beim Auspressen die planktonischen Krillkrebschen mit den Barten herauszuseihen, zwecks Verzehr.
(Warum nur stelle ich mir gerade einen haarigen Trilo vor? Cybele mit Tasthaaren. Paraceraurus mit Dreitagesbartstoppeln :tongue: Oder mit Pelz ? Ein furry Haarpes mit schönem Muster: Leopard – wie apart :P )
lg.Klaus
PS. Wenn jemand glaubt, er könnte die gerade eben (Samstag 26.7.2008 ca. 15:45 bis 16:00 Uhr) von mir geborene Idee des Barten-Trilos klauen und als seine eigene Idee ausgeben: Ich bekunde hiermit öffentlich das Copyright für dieses Konzept
Dasselbe gilt auch für die pelzigen Trilobiten
Edit. Versehtlich auf Absenden statt Vorschau geklickt, daher noch Fehler beseitgt |
Klasse, Aristoharpes teddyformes! =)
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26.07.2008 17:08 |
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Schachtratte
Member
     

Registration Date: 27.01.2007
Posts: 1,897
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In anbetracht der Bilder, die Mikos dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat, frage ich mich, ob die Rekonstruktion, die auf der Hauptseite gezeigt ist haltbar ist. Gibt es eigentlich neuere Interpretationen zu dem Thema?
http://www.trilobita.de/feeding.htm
Was mich gerade noch stutzig macht, ist die Tatsache, das im Ordoviz von Marokko Onnias mitunter in gigantischen Massen vorkommen. Rezent kennt man Filtrierer wie den Manta, Walhai oder Basketshark als Einzelgänger, bzw in Kleingruppen, ähnlich den Walen.
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This post has been edited 1 time(s), it was last edited by Schachtratte: 31.07.2008 21:17.
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31.07.2008 07:14 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
Posts: 1,404
Herkunft: Aschaffenburg
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Original von Schachtratte
Was mich gerade noch stutzig macht, ist die Tatsache, das im Ordoviz von Marokko Onnias mitunter in gigantischen Massen vorkommen. Rezent kennt man Filtrierer vie den Manta, Walhai oder Basketshark als Einzelgänger, bzw in Kleingruppen, ähnlich den Walen. |
Große Tiere -> kleine Gruppen. Kleine Tiere -> große Gruppen ?
Hätte es im Ordoviz. schon so große Tiere wie z.B. Wale gegeben, könnte man auch auf den Gedanken kommen, die Trilos hätten sich in reicher Anzahl zum Schmause auf einem Kadaver versammelt, zwecks biologisch einwandfreier Entsorgung...
lg.Klaus
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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31.07.2008 11:33 |
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Schachtratte
Member
     

Registration Date: 27.01.2007
Posts: 1,897
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Hm der Aspekt ist nicht verkehrt, was die Gruppenstärke betrifft. :O
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31.07.2008 19:27 |
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