Bundenbach, Deutschland |
juniper
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Registration Date: 26.01.2007
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Fundort: Bundenbach im Hunsrück, Unterdevon.
Chotecops ist der mit Abstand häufigste Trilobit der Lokalität. Zumeist wird er in eingerolltem Zustand gefunden, schöne gestreckt liegende Exemplare sind daher begehrte Sammlungsstücke. Die Art kann recht groß werden, in der Literatur wurde ein Exemplar mit erhaltenen Gliedmaßen gezeigt, dessen Länge mit ca. 140mm angegeben ist.
Der ursprüngliche Name
Phacops ferdinandi KAYSER, 1880
wurde aus formalen Gründen umbenannt. Es wurde eine Reihe von Unterarten aufgestellt, von denen hier nur einige genannt sein mögen, ohne auf die Unterschiede eingehen zu können.
Chotecops ferdinandi ferdinandi (E. Kayser 1880)
Chotecops ferdinandi hypsipedops STRUVE,1985
Chotecops ferdinandi kutscheri STRUVE,1985
Chotecops opitzi STRUVE,1985
Chotecops sterzeli STRUVE,1985
Das erste Bild zeigt einen Chotecops sp. mit weitgehend glatter Glabella, nur am Rand ist eine leichte Granulierung vorhanden. Die schizochroalen Facettenaugen mit den einzelstehenden Linsen sind gut zu erkennen.
Größe (LxB) 37x18 mm.
Der Chotecops auf dem zweiten Bild hat eine ausgeprägt pickelige Glabella. Sehr schön ist die besondere Form der Axial-„Spangen” zu sehen.
Größe (LxB) 48 x 23 mm
Das dritte Bild zeigt die Schale von unten, also die Bauchseite des Trilobiten ohne Gliedmaßen. Am Cephalon sieht man das in Scherben zerbrochene Hypostom. Einige Partien sind deutlich pyritisiert.
Die Dachschiefer durchlitten in der Erdgeschichte erhebliche tektonische Belastungen. Die eingebetteten Fossilien sind dadurch nicht nur stark plattgedrückt - man schätzt auf ca. 10% bis 5% der ursprünglichen Höhe - zum Teil sind sie auch auffällig geometrisch verzerrt.
Größe des Trilobit (entlang der schrägen Achsen gemessen) 36x29 mm, optisch 44x24 mm
juniper has attached these images (downsized versions):
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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15.04.2007 01:20 |
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juniper
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Registration Date: 26.01.2007
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15.04.2007 01:31 |
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Rudolf
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09.03.2008 22:29 |
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Michael
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Hi Rudolf,
ist ne Hammerplatte, tolles Stück.
Auch das Duo von Klaus` Chotecopsen ist sehr schön.
viele Grüße,
Micha
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09.03.2008 23:35 |
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juniper
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Registration Date: 26.01.2007
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Auf der großen Platte von Rudolf kann man gut erkennen, wie die Trilos in unterschiedlichster Körperhaltung vom Sediment umflossen und festgehalten wurden.
Im sich rasch verfestigenden Sediment konnten sie sich nicht mehr rühren und sind uns bis heute so überliefert.
Ich bin gespannt, ob sich an den beiden interessanten Kandidaten noch Reste der Beinchen freilegen lassen :)
lg.Klaus
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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10.03.2008 01:12 |
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andrue unregistered
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guten morgen lieber Rudolf !
sage mal bitte, für wie lange kalkulierst du die Präpzeit für deine Platte ?
( "Nadelzeit")
liebe Grüße
Andreas
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11.03.2008 09:17 |
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Rudolf
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Registration Date: 29.01.2007
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und es stellt sich raus das es wirklich Beinchen sind.Reine Präppzeit ca 100 Stunden.Man will ja nichts zerstören und Strahlen habe ich keine Möglichkeit und es fehlt mir da auch die Erfahrung.
Viele liebe Grüße
Rudolf :D
__________________ Der Klügere gibt nach führt zu einer Regierung von Dummköpfen
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11.03.2008 11:52 |
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Rudolf
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Registration Date: 29.01.2007
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09.07.2008 16:27 |
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Rudolf
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Registration Date: 29.01.2007
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09.07.2008 16:30 |
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juniper
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Registration Date: 26.01.2007
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Na ? :tongue:
Nach Begutachtung dieser Bilder kann man ja noch mal meine Erinnerungsbeschreibung gegenlesen:
Lichiden aus dem Bundenbacher Schiefer
Ist natürlich leichter zu beurteilen, wenn man die Bilder auf dem eigenen Rechner&Monitor beliebig lange begutachten kann
lg.Klaus
PS. Danke an Rudolf für seine Vermittlung der Bilder an unser Forum
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09.07.2008 16:55 |
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Andries
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Registration Date: 30.01.2007
Posts: 1,419
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Hallo Rudolf,
schöne Bilder, bisher sind es die ersten Kettneraspis, welche ich aus Bundenbach sehe.
Danke, dass Du sie mit uns teilst.
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09.07.2008 18:12 |
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