TRILOBITA.DE
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

TRILOBITA.DE » TRILOBITA.DE-Forum » Paläoökologie / Paleoecology » Massenansammlungen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (3): [1] 2 3 nächste »
Zum Ende der Seite springen Massenansammlungen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Michael Michael ist männlich
Inner Circle


Dabei seit: 16.02.2007
Beiträge: 892
Herkunft: Oberfranken

Massenansammlungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,
für das gemeinsame Auftreten mehrerer Trilobiten (-reste) auf einem Stück Matrix kommen ja verschiedene Ursachen in Frage. Neben dem Auftreten von Massenplatten mit Exuvien (Häutungshemden) als Folge von Zusammmenschwemmung bzw. evtl. gemeinsame Häutung vieler Tiere an demselben Ort gibt es ja auch die Ansammlungen mit vollständigen Exemplaren. Für Exuvienmassenansammlungen sind viele Arten bekannt, wie z.B. Ellipsocephalus hoffi, Diacanthaspis (Acanthalomina) minuta, Xenasaphus devexus, um nur ein paar zu nennen. Vollständige Individuen in größerer Zahl kennt man ja u.a. von
Homotelus bromidensis aus dem Ordoviz von Oklahoma/ USA. Als Ursache für das gemeinsame Auftreten werden ja meistens Massenpaarungen angenommen. Da z.B. bei Homotelus die einzelnen Tiere leicht oder stärker disartikuliert vorliegen, wäre aber auch eine Zusammenschwemmung möglich. Was denkt ihr darüber ? Massenhochzeit oder eher nicht ?!?
Als Anlagen mal ne Platte mit Ellipsocephalus hoffi, alle ohne Wangen, und Homotelus bromidensis, vollst. Trilos mit Freiwangen.

Viele Grüße,
Micha

Michael hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
eierkopf.jpg homotelus.jpg

27.07.2008 15:37 Michael ist offline E-Mail an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf
Schachtratte
Member


images/avatars/avatar-9.gif

Dabei seit: 27.01.2007
Beiträge: 1.897

RE: Massenansammlungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Michael
Hallo,
für das gemeinsame Auftreten mehrerer Trilobiten (-reste) auf einem Stück Matrix kommen ja verschiedene Ursachen in Frage. Neben dem Auftreten von Massenplatten mit Exuvien (Häutungshemden) als Folge von Zusammmenschwemmung bzw. evtl. gemeinsame Häutung vieler Tiere an demselben Ort gibt es ja auch die Ansammlungen mit vollständigen Exemplaren. Für Exuvienmassenansammlungen sind viele Arten bekannt, wie z.B. Ellipsocephalus hoffi, Diacanthaspis (Acanthalomina) minuta, Xenasaphus devexus, um nur ein paar zu nennen. Vollständige Individuen in größerer Zahl kennt man ja u.a. von
Homotelus bromidensis aus dem Ordoviz von Oklahoma/ USA. Als Ursache für das gemeinsame Auftreten werden ja meistens Massenpaarungen angenommen. Da z.B. bei Homotelus die einzelnen Tiere leicht oder stärker disartikuliert vorliegen, wäre aber auch eine Zusammenschwemmung möglich. Was denkt ihr darüber ? Massenhochzeit oder eher nicht ?!?
Als Anlagen mal ne Platte mit Ellipsocephalus hoffi, alle ohne Wangen, und Homotelus bromidensis, vollst. Trilos mit Freiwangen.

Viele Grüße,
Micha


Interessante Fragestellung, die sich abe ohne die genaue Kenntnis der Sedimentationsbedingungen schwer beantworten lässt.

Lasst man diese außer Acht, dann ergeben sich natürlich solche Spekulationen, die nicht unbedingt einer Grundlage entbehren. Bei den Elipsocephalen, denen quasi immer die Wangen fehlen liegt der Schluss von Häutungen im Gruppenrahmen duchaus nahe. Der Faktor Zeit in Punkto Sedimentation lefert hier sicher einen schwerwiegenden Hinweis auf die Lösung, vielleicht kann Pavel da weiterhelfen.

Massenkopulationen, kein schlechter Gedanke bei den Homotelen. Durchaus schlüssig, zumal wir bei den mit den Trilobiten verwandten Schwertschwänzen (Xiphosura) vergleichbares rezent kennen. Bei oder nach der Paarung verenden sie zu tausenden an den Stränden ihrer Laichreviere. Warum sollte dem nicht so sein. Der Grad der Artikulation spricht absolut dafür.

Edit Jens: Hier mal ein Beispiel für den rezenten Limulus:

http://web.gc.cuny.edu/sciart/0102/rhsc/page.htm

Aber auch Kondensationshorizonte kommen in Frage. das darf man nicht vergessen. Welche Ansätze gibt es eigentlich bei den Paradoxiden aus Marokko?

Auch die Frage der Größe der Vorkommen sollte dabei noch beäugt werden. handelt es sich um eine kleine punktuelle Anreicherung, um eine größerflächige Zusammenspülung, oder gar um einen über weite Strecken verfolgbaren Event-Horizont?

__________________
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!

"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Schachtratte: 27.07.2008 16:18.

27.07.2008 16:14 Schachtratte ist offline Beiträge von Schachtratte suchen Nehmen Sie Schachtratte in Ihre Freundesliste auf
Jens Jens ist männlich
Moderator


Dabei seit: 18.03.2007
Beiträge: 2.167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zum Thema Exuvien-Gemeinschaften.

Im schwedischen Oberkambrium sind Ansammlungen von Exuvien einer Ctenopyge-Art bekannt. Es sind stehts Panzer mit nach gleichen Muster danebenliegenden Freiwangen auf einer Schichtfläche in einer Lage gefunden worden. Wurde von Clarkson et al. untersucht, recht spannend.

Man könnte natürlich darüber spekulieren, ob sich diese Tiere nicht zur selben Zeit gehäutet haben, wenn ich mich an die Arbeit recht entsinne, hatten die Exuvien etwa dieselbe Größe. Vielleicht Mondgesteuert.... Wer weiß....

Ist ja durchaus denkbar, daß Häutungen in Gemeinschaft absolviert wurden, das Risiko gefressen zu werden reduziert sich so ja etwas im statischen Mittel.

was gibts noch an Beispielen.

Die Trilobiten-Wanderungen, alle hintereinander. Ist von Amphyx aus Marokko bekannt. Aber es gibt auch weitere Beispiele.

lg,

Jens
27.07.2008 16:29 Jens ist offline E-Mail an Jens senden Homepage von Jens Beiträge von Jens suchen Nehmen Sie Jens in Ihre Freundesliste auf
Schachtratte
Member


images/avatars/avatar-9.gif

Dabei seit: 27.01.2007
Beiträge: 1.897

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Jens
Zum Thema Exuvien-Gemeinschaften.

Im schwedischen Oberkambrium sind Ansammlungen von Exuvien einer Ctenopyge-Art bekannt. Es sind stehts Panzer mit nach gleichen Muster danebenliegenden Freiwangen auf einer Schichtfläche in einer Lage gefunden worden. Wurde von Clarkson et al. untersucht, recht spannend.

Man könnte natürlich darüber spekulieren, ob sich diese Tiere nicht zur selben Zeit gehäutet haben, wenn ich mich an die Arbeit recht entsinne, hatten die Exuvien etwa dieselbe Größe. Vielleicht Mondgesteuert.... Wer weiß....

Ist ja durchaus denkbar, daß Häutungen in Gemeinschaft absolviert wurden, das Risiko gefressen zu werden reduziert sich so ja etwas im statischen Mittel.

was gibts noch an Beispielen.

Die Trilobiten-Wanderungen, alle hintereinander. Ist von Amphyx aus Marokko bekannt. Aber es gibt auch weitere Beispiele.

Gerade was die Mondsteuerungen betrifft, gibt es ja im rezenten Tierreich so einige Beispiele!! Sein es die großen Stachelrochen, die sich punktgenau an einem Platz zur Paarbildung treffen, sein es die Korallen, die koordiniert zur gleichen Zeit die Reproduktion starten und somit die Räudber überfordern, Oderr seien es die Schildkröten die in wenigen Nächten die Strände zur Eiablage aufsuchen. Der Gedanke hat was, keine Fdrage, nur leider wird es mit dem Nachweis schwer, da mir zwar eine Warvenschichtung bei jüngeren Sedimenten bekannt ist, aber eine Aufgliedrung in Monate ist auch hier nicht möglich. Ich unterstelle an dieser Stelle auch einfach mal, das das bei den vergleichsweise uralten Sedimenten kaum möglich sein wird.
lg,

Jens


__________________
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!

"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Schachtratte: 31.07.2008 07:18.

27.07.2008 16:43 Schachtratte ist offline Beiträge von Schachtratte suchen Nehmen Sie Schachtratte in Ihre Freundesliste auf
Jens Jens ist männlich
Moderator


Dabei seit: 18.03.2007
Beiträge: 2.167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Stimmt Udo, die These ist leider nicht nachweisbar, einfach nur ein Gedankenspiel.

Massenansammlungen entstehen gerne auch durch massenweises Absterben. Wenn die "Luft" knapp wird. Hier finden sich dann oft Trilos mit unterschiedlichen Grössen und alle haben Freiwangen und Hypostome.

lg,

Jens

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jens: 27.07.2008 18:20.

27.07.2008 18:08 Jens ist offline E-Mail an Jens senden Homepage von Jens Beiträge von Jens suchen Nehmen Sie Jens in Ihre Freundesliste auf
Schachtratte
Member


images/avatars/avatar-9.gif

Dabei seit: 27.01.2007
Beiträge: 1.897

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wenn die Luft knapp wird?? Du meinst wenn der Sauerstoff knapp wird, oder?

__________________
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!

"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."
27.07.2008 18:13 Schachtratte ist offline Beiträge von Schachtratte suchen Nehmen Sie Schachtratte in Ihre Freundesliste auf
Jens Jens ist männlich
Moderator


Dabei seit: 18.03.2007
Beiträge: 2.167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ähh, jup.

lg,

Jens
27.07.2008 18:20 Jens ist offline E-Mail an Jens senden Homepage von Jens Beiträge von Jens suchen Nehmen Sie Jens in Ihre Freundesliste auf
Schachtratte
Member


images/avatars/avatar-9.gif

Dabei seit: 27.01.2007
Beiträge: 1.897

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Und was mit der Interpretation als Schwarmverhalten? Vorausgesetzt die Formen die man da als Massenvorkommen hat, konnten schwimmen. Ähnlich den heutigen Walen könnten auch sie vielleicht in die Irre geleitet worden sein.

Jens, wie sicht das eigentlich aus, hat da schon mal jemand versucht solche Events mit Magnetischen Umpolungen der Erde zu korrelieren?

__________________
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!

"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."
31.07.2008 07:22 Schachtratte ist offline Beiträge von Schachtratte suchen Nehmen Sie Schachtratte in Ihre Freundesliste auf
Michael Michael ist männlich
Inner Circle


Dabei seit: 16.02.2007
Beiträge: 892
Herkunft: Oberfranken

Themenstarter Thema begonnen von Michael
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

An Schwarmverhalten glaube ich eher nicht, jedenfalls nicht als Folge eines gemeinsamen Schwimmens. Dass viele Trilos wenigstens kurze Strecken schwimmen konnten ist ziemlich wahrscheinlich. Aber dass z.B. Homotelus in Schwärmen geschwommen ist, glaube ich eher nicht.
Eine Mondsteuerung für die Häutung und auch für die Fortpflanzung halte ich für ziemlich wahrscheinlich, obwohl natürlich unbeweisbar. Würde aber Sinn machen, denn eine bessere "Terminabsprache" für solche Anlässe ist schwer vorstellbar. Warum sollte das also nicht so funktioniert haben wie z.B. bei Limulus u.a.
In "Schwärmen" haben wohl eher Agnostiden gelebt, vielleicht planktonisch. Gibt es ja öfter, dass z.B. mehrere Peronopsis als vollständige Exemplare auf einem Stück sind.

Viele Grüße,
Micha
31.07.2008 08:57 Michael ist offline E-Mail an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf
Jens Jens ist männlich
Moderator


Dabei seit: 18.03.2007
Beiträge: 2.167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Schachtratte
Und was mit der Interpretation als Schwarmverhalten? Vorausgesetzt die Formen die man da als Massenvorkommen hat, konnten schwimmen. Ähnlich den heutigen Walen könnten auch sie vielleicht in die Irre geleitet worden sein.

Jens, wie sicht das eigentlich aus, hat da schon mal jemand versucht solche Events mit Magnetischen Umpolungen der Erde zu korrelieren?


Ob jemand an die Umpolungen gedacht hat, keine Ahnung, aber wenn, dann ist sowas sicher nicht für eine Lage nachweisbar und ich glaube auch nicht, daß bei ner Umpolung gleich die Trilobiten mit ihrem Tod protestiert haben.
Soll heißen, hab keinen Plan, Udo.

lg,

Jens
31.07.2008 11:06 Jens ist offline E-Mail an Jens senden Homepage von Jens Beiträge von Jens suchen Nehmen Sie Jens in Ihre Freundesliste auf
juniper juniper ist männlich
Inner Circle


images/avatars/avatar-144.jpg

Dabei seit: 26.01.2007
Beiträge: 1.404
Herkunft: Aschaffenburg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

An die Umpolungen des Erdmagnetfeldes haben schon so einige gedacht, jedoch in anderem Zusammenhang.
Fortey beschreibt in „Trilobiten!” anschaulich, wie sowohl anhand der Fossilien als auch mittels der im Sediment dokumentierten Magnetfeldausrichtung die Position der Kontinente auf der urzeitlichen Erde rekonstruiert wurde.
Natürlich betont er süffisant, daß abweichende Ergebnisse zwischen seiner Auswertung der Fossilien, und der Magnetfeldanalyse, sich dahingehend klärten, daß bei der Magnetfeldanalyse nicht fehlerfrei gearbeitet worden war :tongue:

Trilobiten eignen sich sehr wohl als Leitfossilien für die Biostratigraphie. Sie müssen im Einzelnen aber auch Leitfossil-Qualitäten besitzen (also am besten: extrem markante Form&zeitlich eng begrenztes Auftreten). Und sie müssen für den jeweiligen „Anspruch” qualifiziert sein. Mit Phacops kann man sicher gut devonisches Alter nachweisen. Ob er aber taugt, die Schichten per Zentimeterwelle zu durchleuchten? (Stichwort Feinstratigraphie, an anderer Stelle im Forum angerissen)

Ansonsten kann man über mögliche Auswirkungen der Magnetfeldumpolung auf die Tierwelt bzw. deren Verhalten nur spekulieren.
Bei Tieren, die sich bekanntermaßen am Magnetfeld orientieren, haben solche Ereignisse zweifellos Irritationen zur Folge. Es wäre interessant zu untersuchen, wie dominant die Nutzung der Magnetfeldorientierung ist, oder ob als Korrektiv nicht auch weitere Sinneswahrnehmungen (z.B. Geschmack des Wassers) das Verhalten bestimmen bzw. korrigieren.
Die Natur entwickelt ja meistens hierarchisch strukturierte Mehrfachoptionen. Will heißen: der Ausfall einer zentralen Wahrnehmung wird durch andere Sinnesinformationen kompensiert bzw. zurückkorrigiert (gewissermaßen „neu geeicht”, wenn der magnetische Nordpol plötzlich bei Südafrika liegt statt in der Arktis).

lg.Klaus

__________________
„Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.

2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
31.07.2008 11:56 juniper ist offline Beiträge von juniper suchen Nehmen Sie juniper in Ihre Freundesliste auf
Rudolf Rudolf ist männlich
Inner Circle


images/avatars/avatar-7.jpg

Dabei seit: 29.01.2007
Beiträge: 653
Herkunft: Bayern jetzt Bensheim

Orientierung nach Sternen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nicht zu vergessen die Orientierung nach Sternen.Diese ist gesichert nachgewiesen bei Zugvögeln und Seeschildkröten.Wie Klaus richtig schreibt arbeiten in der Natur immer mehrere Systeme zusammen.
Bei Haien wurde der Verdacht das sie Sternortung betreiben schon geäussert aber noch nicht entgültig bewiesen.
Die Mondbedeutung für die Vermehrung von Korallen und anderen Meerestieren ist ja mehrfach gesichert belegt.
Viele liebe Grüße
Rudolf :D

__________________
Der Klügere gibt nach führt zu einer Regierung von Dummköpfen
31.07.2008 13:30 Rudolf ist offline E-Mail an Rudolf senden Beiträge von Rudolf suchen Nehmen Sie Rudolf in Ihre Freundesliste auf
Andries Andries ist männlich
Inner Circle


images/avatars/avatar-91.gif

Dabei seit: 30.01.2007
Beiträge: 1.419

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bei Korallen und Oberflächenbewohner des Ozeans, macht es sinn.
Die Frage ist, was hätte ein Trilobite in 30meter Wassertiefe noch vom Mond gesehen und hätte es einen Einfluss gehabt?

Wie ist es denn genau mit den Mondzyklen. Sind das nicht Organismen, welche in der Wassersäule wandern und besonders Nachts, nahe der Oberfläche sind?
31.07.2008 14:54 Andries ist offline E-Mail an Andries senden Beiträge von Andries suchen Nehmen Sie Andries in Ihre Freundesliste auf
Jens Jens ist männlich
Moderator


Dabei seit: 18.03.2007
Beiträge: 2.167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mal ne ketzerische Frage, können Korallen sehen und wie schaffen sie es alle zur gleichen Zeit Eier und Samen ins Wasser zu geben.

Müssen Trilobiten also sehen können, um auf den Mond zu reagieren? Wobei ich mir irgendwie vorstelle, daß es in einer tollen Vollmondnacht auch etwas heller im Wasser ist.

Fragen über Fragen, der Mond hat jedenfalls starken Einfluß auf alles was auf Erden kräucht und fleucht, wie auch immer, es tatsächlich funktioniert, es ist halt so. Ist eben ein super Zeitanzeiger. Die Mayas haben beispielsweise auch einen Mondkalender neben dem Sonnenkalender genutzt. Äh, ich schweife ab...

lg,

Jens

Thema Massenansammlungen von Trilos, laßt uns mal noch ein paar Beispiele zusammentragen.
31.07.2008 15:30 Jens ist offline E-Mail an Jens senden Homepage von Jens Beiträge von Jens suchen Nehmen Sie Jens in Ihre Freundesliste auf
Xiphogonium Xiphogonium ist männlich
Administrator


images/avatars/avatar-125.gif

Dabei seit: 26.01.2007
Beiträge: 2.383
Herkunft: Banana Republic

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

mal so einstreu: - Verteidigungsstrategie gegenüber Freßfeinden

rezente Beispiele: Fischschwärme, Huftierherden, etc.

__________________
"The gates of Heaven and Hell are adjacent ... and unmarked!" - Carl Sagan
Empfehle uns weiter! ;) (Klappern gehört zum Handwerk!)

31.07.2008 15:56 Xiphogonium ist offline E-Mail an Xiphogonium senden Homepage von Xiphogonium Beiträge von Xiphogonium suchen Nehmen Sie Xiphogonium in Ihre Freundesliste auf YIM-Name von Xiphogonium: xiphogonium
Schachtratte
Member


images/avatars/avatar-9.gif

Dabei seit: 27.01.2007
Beiträge: 1.897

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Jens
Mal ne ketzerische Frage, können Korallen sehen und wie schaffen sie es alle zur gleichen Zeit Eier und Samen ins Wasser zu geben.

Da reichen schon einige wenige photooptische Zellen


Müssen Trilobiten also sehen können, um auf den Mond zu reagieren? Wobei ich mir irgendwie vorstelle, daß es in einer tollen Vollmondnacht auch etwas heller im Wasser ist.

Vieles was auf den Mond reagiert kann nicht wirklich richtig sehen. Vielmehr beruht der Einfluß auf Lichtintensität und Veränderungen, bzw. Beeinflussung des Magnetfeldes.

Fragen über Fragen, der Mond hat jedenfalls starken Einfluß auf alles was auf Erden kräucht und fleucht, wie auch immer, es tatsächlich funktioniert, es ist halt so. Ist eben ein super Zeitanzeiger. Die Mayas haben beispielsweise auch einen Mondkalender neben dem Sonnenkalender genutzt. Äh, ich schweife ab...

lg,

Jens

Thema Massenansammlungen von Trilos, laßt uns mal noch ein paar Beispiele zusammentragen.


__________________
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!

"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."
31.07.2008 19:35 Schachtratte ist offline Beiträge von Schachtratte suchen Nehmen Sie Schachtratte in Ihre Freundesliste auf
pavel2 pavel2 ist männlich
Inner Circle


Dabei seit: 29.01.2007
Beiträge: 689

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Interssantes Thema..

1. Ellipsocephalus hoffi

Potenzionelle bekannte Feinde: Paradoxiden Hydrocephalus minor und Rejkocephalus rotundatus (= R. lyelli, = Hydrocephalus rotundatus - dieser war vermutlich größer und bildet as Biohorizon zusammen mit E. hoffi)

Idee von Jens: Ansammlung/Vielzahl als Verteidigunsstrategie (statistiche Wahrschenlichkeit gefressen zu weden geringer). In diesem Fall (E. hoffi) glaube ich nicht daran, weil:
- die Ansammlungen erstrecken sich durch die ganze Schichtlage, machmal häufiger, manchmal seltener und auch vertikal, also die Häufigkeit der Ansammlungen scheint nicht nur zeitlich, sondern auch geographisch bedingt zu sein. Die feindlichen Paradoxiden kommen fast immer vor, wobei man davon ausgehen kann, je mehr (vollständige) Paradoxiden, desto mehr zerfetzte Reste von Kleintrilos...

- Die Hoffi-Zone entspricht einer Regression (Meer hat angefangen, sich aus dem schmallen Becken zurückzuziehen) => die faunistische Vielfalt ist zurückgegangen => mehr Lebensraum für monotone faunistische Gemeinschaft, vielleicht speziell Nahrungsquellen, Sauerdtofferhalt, Tiele, LIchtbedinungen... Das vorkommen von den jagenden Paradoxiden scheint nur als Resultat von dem Nahrungsreichtum zu sein (die haben fast mit Sicherheit die kleinen Trilos zerfetzt)

Schluss: Massenhaftes Vorkommen von E hoffi könnte an mangelhafter Konkurent in Lebensraum und an speziellen Umweltsbedinungen resultieren

2. Und wieder Ellipsocephaliden aus Böhmen

Es ist eine Fundstelle bekannt, die massenhaft Species Germaropyge germari leifert (lt. Geyr Ellipsocephalus germari, die Gattung Germaropyge ist jedoch vermutlich gerecht, aber egal). Gestein - ein feiner Sandstein. Theorie/Überlegung: die Stelle war in der nähe eines Süßwasserzufluss => der geänderte Wasserchmismus hat massensterben verursacht. Dafür würden auch Überreste von anderen vollstänigen Triloarten sprechen, nur die Germaris waren in Überzahl, weil sie "Swcheinchen" und Beutetiere waren. Wo anders sind sie zerstreut und kommen massenhaft nicht vor.

3. Böhmen noch mal - Ordovizium - Sarka formation
Die meisten Trilos aus dieser Schichten sind aus den Knollen bekant, in Schiefer sind sie wesentlich seltener. Es waren sicher keine seichten Gewässer. Es gab jedoch eine Fundstelle (heute verbaut), wo es in Schiefer gaze Trilobiten gab, und zwar in so einer Häufigkeit und Arftenvielfalt, dass die Sammler gesagt haben, da hat man am einem Tag gefunden, was in den Knollen in ganzen Leben (ch habe die Sammlungen selbst gesehen). Eine von den Ideen war, das die Trilos auf einer Stelle lebten, wo Strömungen so viel Nahrung hingebracht hatte (obwohl sehr tief), dass das Bitop in der Lage war, so viel Nahrung zu produzieren, um die Trilo-Vielfallt zu "ernähren".

4. Und wir bleiben in Böhmen - Untersilur, Aulacopleura konincki
Diese Art kommt auch in großen Ansammlungen vor. Eine von Thesen basiert auf den Lebensumständen: zu der Zeit bewohneten die meisten Trilos in huetigem Böhmen vulkanische Elevationen (genug Nahrung und Sauerstoff, woanders waren nur Graptolithenschiefer). Man geht davon aus, dass sich bei der vulkanischen Aktivitäten der Chemismus sehr rasch ändern könnte und daurch auch Massensterben von Lebewesen verursachte. U.a. die Vulkane zu damliger Zeit waren ähnlich wie auf heutigem Island, jedoch in wärmeren Gewässern.

5. Böhmen - Obersilur - Acanthalomina minuta/Otarion diffractum
wieder vulkanische Aktivität im Spiel. Massenvorkommen von A. minuta auschließlich in Schiefer-Lagen, und zwar nur in entsprechenden Regionen (westlich Kosov - mehrere Meter Dicke, östlich ohne vulk. Aktivität wesentlich dünnere Lagen und wensentlich weniger vollständige Trilos). Interessant ist, dass auf der Funstelle Kosov diese schifrigen Lagen in alkstein übergehen und da sind ganz andere Trilos drinnen, jedoch keine Ansammlungenvon A. minuta, nicht mal das Vorkommen in dem Kalkstein ist bekannt => in dem Schiefr war etwas Leckeres, das der Triloart so gut tat, dass sich diese massenhaft verbreiten und auch ernähren konnte. Dabei waren noh die Eibettungszustände im Spiel - die Ansammlungen scheinen ein Ergebnis von Zusammenschwemen in kleinen "Löchern" zu sein, was allerding nur durch die große Anzahl von Individuen möglich war, sont hätten sicher keine 5 bis 1 5 Individuen zusammengekommen.

Tja, ist ein Bisschen länger geworden, als gedacht, sorry :rolleyes:
P.S.: keine Rechtschreibsprüfung vorgenommen, es ist schon zu spät ;)

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von pavel2: 26.09.2008 00:30.

26.09.2008 00:23 pavel2 ist offline E-Mail an pavel2 senden Beiträge von pavel2 suchen Nehmen Sie pavel2 in Ihre Freundesliste auf
Jens Jens ist männlich
Moderator


Dabei seit: 18.03.2007
Beiträge: 2.167
Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Halloa,

danke Pavel für deine Ausführungen, ich glaube es ist der richtige Weg, wenn man versucht, die verschiedenen Trilo-Massenansammlungen miteinander zu vergleichen und dann Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen zu können.

Erstmal ist es wichtig festzustellen, ob es sich um gestorbene Tiere handelt oder um eine Ansammlung von Häutungsresten.

Beides kommt vor.
Ein schönes Beispiel für abgestorbene Phacopen sind die Massenansammlungen von Phacops rana im Silica Shale von Ohio.

hier ein Link: http://www.fargher.ca/home/biology/d3.htm

da muß was Schlimmes passiert sein, daß eine ganze Population abgestorben und erhalten blieb.

Bei Ellipsocephalus hoffi aus Böhmen fehlen meist die Freiwangen, hier ist davon auszugehen, daß die Tiere sich an einer Stelle gehäutet haben. Denkbar ist auch, daß es sich um strömungsgeschützte Bereiche gehandelt hat, eine kleine Mulde beispielsweise, so daß darin die Panzer vielleicht auch über längere Zeiträume artikuliert geblieben sind.

Auch bei den Paradoxiden-Massenvorkommen in Marokko scheint es sich um eher lokal begrenzte Spots zu handelt, wo zwar über ein paar Quadratmeter die Tiere dicht an dicht lagen, aber dann an den Rändern keine so hohe Funddichte mehr auftritt.

Zum Thema vulkanische Aktivität. In Wales gibt es schwarze Schiefer im Llanvirn, wo in Bereichen mit Aschelagen scheinbar mehr Trilobiten vorkommen als in den homogenen Scharzschiefern drüber und drunter. Manchmal sind die Schiefer sogar erschreckend fossilarm. Gleiches gilt für Schweden, wo wir im Oberordovizium mehrfach im Bereich von Aschelagen mehr Trilos gefunden haben, als in den Aschefreien Bereichen.

Eine Theorie meinerseits zum Thema ist, daß die Aschen Mineralien enthalten haben können, die sozusagen als Dünger wirkten und die Primärproduktion (Algen, Plankton) angekurbelt haben, was dann eine höhere Diversität und Häufigkeit von Trilobiten verursacht hat, die ja wahrscheinlich vorwiegend eher "weidend" als räuberisch gelebt haben dürften.

mal zum Nachdenken.....

lg,

Jens

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jens: 26.09.2008 12:59.

26.09.2008 11:26 Jens ist offline E-Mail an Jens senden Homepage von Jens Beiträge von Jens suchen Nehmen Sie Jens in Ihre Freundesliste auf
Michael Michael ist männlich
Inner Circle


Dabei seit: 16.02.2007
Beiträge: 892
Herkunft: Oberfranken

Themenstarter Thema begonnen von Michael
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Erklärung mit verstärktem Nahrungsangebot- Algenwuchs- auf Vulkanasche klingt sehr logisch, ist ja auch an Land so, dass vulkanische Lava und Asche sehr fruchtbar sind. Und zumindest die massenhaft auftretenden "minutas" in Kosov waren ja eher "Weidetiere" als Räuber. Was die Massenansammlungen z.B. der Phacopse und Homotelus angeht, ob die gemeinsam gefressen haben oder ne Party hatten ist schwierig zu sagen (für mich, kenne ja die Fundstellen und - umstände nicht).
Jedenfalls interessante Ausführungen von Pavel u. Jens, keinesfalls zu lang !

Grüße,
Micha (Michael, <g>
26.09.2008 12:48 Michael ist offline E-Mail an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf
Andries Andries ist männlich
Inner Circle


images/avatars/avatar-91.gif

Dabei seit: 30.01.2007
Beiträge: 1.419

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Interessante Ideeen.
Die ankurbelung der Primärproduktion bzw. vielleicht sogar eine Blüte, könnte möglicherweise diese Ansammlungen erklären.
Ein Umkippung der Chemismus des Meeres, wäre auch eine Option.

Bei den Phacopidenansammlung musste ich gerade an eine Fluchtinstinkt denken.
Wenn kleine Krabbler in Panik sind, verkriechen sie sich geballt an eine sichere Stelle und drängen eng zusammen.
Möglicherweise liegt bei den Phacopidenbild was ähnliches vor, es scheint fast, als würden sie unter einen Stein Schutz suchen.
26.09.2008 12:55 Andries ist offline E-Mail an Andries senden Beiträge von Andries suchen Nehmen Sie Andries in Ihre Freundesliste auf
Seiten (3): [1] 2 3 nächste » Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
TRILOBITA.DE » TRILOBITA.DE-Forum » Paläoökologie / Paleoecology » Massenansammlungen

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH