Trilos photographieren ... |
Xiphogonium
Administrator

Registration Date: 26.01.2007
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20.03.2011 11:15 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
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Hihi, supi. Ich glaube du wirst viel Spass mit der Kamera haben. Spiegelreflex-Kameras sind beim Fotographieren den anderen überlegen, weil man direkt sieht, was man macht. Daher einfach mal mit rumspielen, am besten indem du den Autofokus ausstellst und manuell die Möglichkeiten deines Objektives austestest.
Allerdings müsstest du dir vielleicht noch Gedanken zu einem passenden Makroobjetiv machen, mit dem Standard kommt man bei kleinen Trilos und Details nicht weit.
Schau auch mal diesen Link hier zum Thema Tiefenschärfe, die wir bei der Fossilfographie ja unbedingt brauchen und manchmal vermissen.
In der regel verwendet man eine möglichst weit geschlossene Blende, also eine hohe Blendenzahl. Das hat aber höhere Belichtungszeiten zur Folge und kann bei Lichtmangel zu Bildrauschen führen.
Schau auch mal diesen Link:
http://www.fotowelt-online.de/fototheori...perspektive.php
Natürlich ist das Thema Beleuchtung auch wichtig, aber erstmal ruhig anfangen und auch Klaus Platz zur Wortmeldung lassen. Auch die Verwendung eines Statives oder sogar eines Reprostativs kann sehr sinnvoll sein, um verwackeln zu vermeiden;-)
lg,
Jens
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20.03.2011 15:39 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
Posts: 1,404
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Hi Mike
Gratulation zum Kauf! Jens hat schon einiges angesprochen, von mir hier erstmal iganz schnell:
Stativ: ja
Empfindlichkeit (bei Foto mit Stativ ja kein Problem) eher niedrig (100 ASA) wählen, weil es sonst rasch zu rauschigen Bildern führt, die zudem eine optisch geringere Auflösung erzielen.
Kunstlicht: Farbtemperatur auf Manuell einstellen und ausprobieren.
Mischlicht von Tageslicht mit Kunstlicht unbedingt vermeiden (unkorrigierbare Farbfehler).
Blende: Wenn Schärfentiefe nötig ist, dann "zumachen" (22 oder 32, was das Objektiv hergibt).
Ansonsten muss die förderliche Blende des Objektives beachtet werden. Ich habe früher stets mit hoher Blende fotografiert und mich gewundert, wo die Megapixel der Kamera geblieben sind - alles irgendwie unscharf.
Nach Experimenten fand ich heraus, dass das Objektiv einen idealen Arbeitspunkt besitzt (beim von mir verwendeten Makro Blende 11) bei dem die Abbildung wirklich scharf ist. Die Detailzeichnung wird derart viel besser, wie man sie nicht durch digitale Bildbearbeitung aus den "matschigen" Daten herausprozessieren kann.
Scharfstellen: beim manuellen Scharfstellen die Vorderkante des Objektes bzw. den wichtigsten Punkt anvisieren. Wenn die Kamera über Live-View verfügt (Darstellung des Bildes auf dem Kameramonitor mit Zoom-Möglichkeit) ist das Scharfstellen sehr einfach.
Wichtig: Abblenden verlängert den scharf dargestellten Bereich von Fokus aus nach hinten, alles davor bleibt unscharf.
Makro: Empfehlenswert, weil bessere Abbildungseigenschaften, oft auch geringere geometrische Verzerrung (kissen-, tonnenförmige Verzeichnung), geringe/keine Farbaberrationen am Bildrand (cyan- oder andersfarbige "Säume").
So viel in aller Kürze :)
lg.Klaus
__________________ „Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.
2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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20.03.2011 19:07 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
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Herkunft: HGW, momentan Jura, Schweiz
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Hi Mike,
Kopf hoch, so schlimm ist das alles nicht. Du hast ne gute Kamera, da kann man viel mit anstellen und super Bilder machen.
Life view meint einfach, dass du ein Lifebild dir an einem seperat angeschlossenen Monitor anschauen kannst, was super ist, da man so das Bild noch viel grösser sieht, als nur durch den Sucher. So sieht man leichter, obs scharf ist, da alles viel grösser und man zudem reinzoomen kann, also ins Lifebild ohne vorher den Auslöser zu drücken.
lg,
Jens
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20.03.2011 19:45 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
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Hihi, du machst das schon.
Die Blende sollte man eigentlich durch Drehen am Objektiv einstellen können. Aber Handbuch sollte man erst Lesen, wenn man mit Spielen fertig ist und nicht mehr weiter weiss. Falls deine Kamera anfängt Walzer zu spielen, wäre es ein geeigneter Augenblick im Handbuch nachzuschauen ;-) Ansonsten probiere es erstmal mit Standart-Einstellung und mache Bilder.
lg,
Jens
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20.03.2011 20:18 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
Posts: 2,167
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Ein bisschen Eingewöhnungszeit ist bei neuer Technik immer nötig. Wäre ja auch zu schön, wenn man gleich alles beherrschen würde;-)
lg und viel Spass,
Jens
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20.03.2011 20:54 |
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juniper
Inner Circle

Registration Date: 26.01.2007
Posts: 1,404
Herkunft: Aschaffenburg
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Hi Mike
Ja, das Bild dürfte etwas breiter sein als 4:3.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Man braucht nicht unbedingt ein Stativ, gerade mit der Spiegelreflex kann man ganz hervorragend aus der Hand fotografieren 8)
Ich glaube "P" ist die Vollautomatik-Einstellung, wobei eine vorgewählte Empfindlichkeit (ASA) berücksichtigt bleibt. Die Live-Fotos auf der Messe konnte ich nur in diesem Modus machen (normalerweise wähle ich die Blende vor und arbeite mit dem Zeitautomat), dazu ist auch der "Antiwackel" überlebensnotwendig. Vor zwei Jahren hatte ich in München das Rotkehlchen in der Halle fotografiert, halbe Sekunde aus der Hand. Ein lustiges Foto, weil der Vogel in der Zeit hin-und-her geschaut hat - ein "Wischer" im ansonsten scharfen Foto =)
"Live-View" heißt, dass das auf den Chip projizierte Bild simultan als Datenstrom nach draußen freigegeben wird. Man kann also z.B. am Computer-Monitor das Bild begutachten. Bei der Darstellung auf dem Display ist eine Zoom-Funktion enthalten, mit der das Bild vergrößert gezeigt wird, und man auf dem Bild hin-und-her navigieren kann. Die vergrößerte Darstellung ist für eine manuelle Scharfstellung unerlässlich. Man kennt ja das Phänomen: Selbst unschärfste Bilder sehen auf dem Display zunächst ganz akzeptabel aus...
Es gibt eventuell sogar einen Arbeitsblende-Modus, bei dem man die erzielte Schärfentiefe dargestellt bekommt. Bei Blende 32 dürfte das allerdings recht duster aussehen ;)
Der Autofokus ist nach meiner Erfahrung aber auch im Makromodus recht zuverlässig.
Petrefakta: Ich werde nur am Samstag da sein können, hin und zurück mit Andries. Kann sein dass mein "Messeprogramm" derart vollgestopft ist, dass für die Kamerabetrachtung erstmal nicht viel Zeit bleibt :(
lg.Klaus
__________________ „Ich suche nicht - ich finde.” Pablo Picasso.
2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge
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20.03.2011 21:54 |
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Andries
Inner Circle

Registration Date: 30.01.2007
Posts: 1,419
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Was noch nicht angesprochen wurde, viele Digicams haben eine Makrofunktion und diese ist "Abstandsbegrenzt".
Je nach Modell können mache noch bei nur 1 cm Abstand zwischen Linse und Objekt noch scharf stellen und fotographieren, mache können dies nur bis einen Abstand von 4 bis 8 cm und ganz mässige Kandidaten können erst ab einen Abstand von circa 20cm fotographieren.
Schau doch mal bei Dir im Handbuch, bis welchen Abstand Deine Kamera noch Bilder macht.
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21.03.2011 03:34 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
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Mit Makroobjektiv ist der Abstand zum Objekt kein Problem mehr. Aber bei normalen Digicams wie meiner Nikon Coolpix ist dass leider schon so, keine ordentlichen Makrobilder möglich, da man die Kamera nicht ans Objekt nahe rankriegt. Leider.
Darum werde ich beizeiten mir wohl auch was neues, vielleicht sogar ne Canon anschaffen.
lg,
Jens
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21.03.2011 09:22 |
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Andries
Inner Circle

Registration Date: 30.01.2007
Posts: 1,419
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es gibt aber auch Digicams, die keinen Markoobjektiv brauchen.
Meine Camera schafft bis 1cm Abstand, was für unsere Bedürfnisse ausreichend ist.
Ich meine eine der Lumix-Kameras schafft es auch.
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22.03.2011 01:34 |
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Jens
Moderator
Registration Date: 18.03.2007
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Hi Mike,
ein Makro wirst du wohl brauchen, auf's Tele kannste verzichten, es sei denn du bist begeisterter Naturfotograph. Mit 28 cm Abstand kannste leider nicht viel reissen, dafür wirst du dann mit einem geeigneten Makro viel Spass haben.
Auch wenn die kleinen Digicams durchaus beeindruckende Makrobilder produzieren können, so ist es aber doch noch ne andere Liga mit ner ordentlichen Spiegelreflexkamera zu arbeiten. Man hat einfach mehr Möglichkeiten und auch eine bessere doch hochwertigere Optik. Ich bevorzuge z.B. das scharfstellen des Makros manuell zu machen, da die Automatik ja nicht weiss, wo man die Schärfe eigentlich hin haben möchte.
lg,
Jens
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22.03.2011 09:19 |
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Xiphogonium
Administrator

Registration Date: 26.01.2007
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22.03.2011 09:34 |
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