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Go to the bottom of this page Präparation von Hypsipariops cf. vagabundus
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Jens Jens is a male
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Präparation von Hypsipariops cf. vagabundus Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Hallo Leute,

momentan ist es ja etwas ruhig im Forum, aber ich denke mal das wird sich ändern, wenn wir unsere Erfahrungsberichte von St. Marie aux Mines vorstellen. Ich jedenfalls war fleissig beim Rohlinge besorgen unterwegs und habe ein paar sehr interessante Stücke bekommen.

Darunter auch ein Hypsiopariops cf. vagabundus. Ich habe gestern mit der Präparation begonnen und schon ein paar Bilder gemacht, die ich aber noch ein wenig vorenthalten möchte, da sie noch bearbeitet werden wollen.

Zum Vorgeschmack verweise ich auf das schöne Exemplar was uns Mike kürzlich vorgestellt hat und was sich auf seiner Homepage mit super Bildern findet. Da mein Exemplar in etwa derselben Stellung im Stein liegt, verlinke ich einfach mal Mike's Stück und stelle euch dann am Nachmittag die ersten Bilder vom Rohling vor.

http://www.trilobita.de/gallery/phacopida/hypsi1/hypsi1b.htm

Mein Exemplar stammt wahrscheinlich aus derselben Lokalität wie Mike seins. Fundort ist mir nicht ganz klar, im Netz findet sich Oum Jerane. Ich hatte die Marakib-Gegend im Maider vermutet, nunja, muss wohl noch etwas recherchiert werden.

Noch ne kleine Anmerkung, mein Exemplar wird vermutlich nicht so durchgängig dunkel von der Farbgebung sein, wie das von Mike, da sich das Schwanzschild und der hintere Teil in einem schwarzen bituminösem Kalk befindet der weiter nach vorn dann braun wird. Im Schnitt sieht man, dass der Trilo den Farbwechsel mitmacht, was dann hoffentlich auch am fertigen Stück nett aussehen wird.

Soderle, ihr könnt gespannt sein, ich bins auch;-)

lg,

Jens
30.06.2011 11:59 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
Jens Jens is a male
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Ui,

vorhin war mal ein ganzer Pulk von uns online, aber ich hatte den USB-Stick vergessen mitzunehmen;-)

Okay, ich habe dann mal fix 3 Bilder ausgesucht und verkleinert.
Zu sehen ist einmal der Querschnitt, linke Seite vom Pygidium bis ins linke Auge. Masstab habe ich auf die Schnelle nicht parat, aber die Höhe des Pygidiums beträgt 2,5cm, insgesamt sollte es sich also eher um ein kleines Exemplar handeln, wohl etwas über 10cm lang, wenn es denn ausgestreckt wäre;-)

hoffe es gibt schonmal ne Idee, wie das gute Tier denn aussehen wird.

lg,

Jens

Aso, auf Bild 2 ist schon ein 2. Präparationsschritt zu sehen, die erste Scherbe ist angeklebt, so dass man etwas mehr Pleure zu sehen bekommt, als im Schnitt vom ersten Bild.

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30.06.2011 14:37 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Hallo Jens,

na, da bin ich ja mal gespannt was dabei rauskommt. Der Fundpunkt - falls es tatsächlich derselbe ist - ist relativ sicher bekannt. Ich wurde aber gebeten es nicht mit gelber Leuchtschrift über meinem Hypsi zu posten ... <g>

lg,

Mike

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30.06.2011 14:49 Xiphogonium is offline Send an Email to Xiphogonium Homepage of Xiphogonium Search for Posts by Xiphogonium Add Xiphogonium to your Buddy List YIM Account Name of Xiphogonium: xiphogonium
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Hihi, naja, wird schon nicht gleich jeder hinfahren und die Teile wegsammeln.

Ich hoffe, dass es ein gutes Präparat wird, Trennung scheint halbwegs in Ordnung zu sein, man muss sich aber etwas einfuchsen. Bei deinem Exemplar sieht man das es nicht ganz einfach ist, was die Präparationsspuren entlang der Pleuren zeigen, ich meine die Kratzer. Irgendwie haben es die Marokkaner noch nicht raus, wie man ohne grosse Treffer präpariert, kommt vom Training mit der Motoradspeiche;-) Trotzdem ist deiner ein wirklich gutes Stück.

Bei meinem Stück, welches ich sehr vorsichtig versuche zu präparieren, zeigte sich aber gleich eine Überraschung, wenn mein Verdacht richtig ist, dann haben wir hier ne kleine Sensation.

Und zwar ist mir ein schwarzer Belag, nur wenige Mikrometer dick aufgefallen, dieser findet sich direkt auf der Kalzitschale. Ich möchte wetten, dass es Reste der ursprünglichen organischen Substanz sind, denn ich meinte unter dem Mikroskop eine feine Retikulierung und auch Streifung zu erkennen, die sehr organisch aussieht.

Ich hänge mal leider nicht sehr gut gewordene Makroaufnahmen an, die ich in der Mittagspause gemacht habe. Leider Freihand, da mein Stativ momentan noch der richtige Adapter fehlt und ich es noch nicht verwenden kann.

Man sieht auf den Bildern, dass etwas von der schwarzen Substanz, die vielleicht Rest einer organischen Kutikula ist, abgeplatzt sind. Darunter sieht man etwas bräunliche Kalzitschale. Was meint ihr zu der Idee?

lg,

Jens

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30.06.2011 15:06 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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N'abend,

es geht weiter, ich habe ein wenig weitergestichelt. Trennung scheint nach vorne besser zu werden, die glatte Freiwange ging recht fix, keinen Treffer gelandet. Man sieht schön die feinen Grübchen. Wie gedacht, hat sich die Farbe etwas geändert. Zudem zieht eine dünne Kalzitader durch das Kopfschild, glücklicherweise mit minimalem Versatz. Gibt Exemplare da kann der Versatz ein paar Millimeter betragen. Mein Trilo wird leider nicht so schön mamoriert sein wie der von Mike, aber okay, brauche kein Zebra;-)

Sieht so aus, als ob mein Exemplar stärker aufgerollt ist als das von Mike, nuja, gibt mehr Arbeit, da mehr Gestein abgetragen werden muss ;-)


lg,

Jens

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30.06.2011 21:56 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Die Poren sind bei diesen Hypsis wirklich sehr stark ausgebildet, sowohl auf den Freiwangen als auch auf dem Pygidium. Ich denke es sind tatsächlich Löcher und nicht nur Grübchen. Wieder die alte Frage nach möglichen Sensorik-Funktionen ..... ;)

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01.07.2011 09:26 Xiphogonium is offline Send an Email to Xiphogonium Homepage of Xiphogonium Search for Posts by Xiphogonium Add Xiphogonium to your Buddy List YIM Account Name of Xiphogonium: xiphogonium
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Was die möglichen (chemisch umgewandelten) Reste einer möglichen Kutikula angeht ... so dürfte es schwierig werden dies nachzuweisen, es sei denn man wüsste genau welche organische Substanz (uns unbekannt) im Laufe von 300 Mio. Jahren "üblicherweise" zu welcher anorganischen Substanz - welchen Elementen - umgewandelt wird ...

Was auch immer das schwarze Zeug ist ... den Nachweis zu führen dürfte anspruchsvoll werden. Eventuell handelt es sich auch um Überreste anderer Organismen die den Panzer des Hypsis nach seinem Tod vorübergehend besiedelt hatten .... ich denke hier an Bakterien- oder Algenschichten.

Fragen über Fragen! :]

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01.07.2011 09:32 Xiphogonium is offline Send an Email to Xiphogonium Homepage of Xiphogonium Search for Posts by Xiphogonium Add Xiphogonium to your Buddy List YIM Account Name of Xiphogonium: xiphogonium
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Hi Mike,

ja, das es sich wirklich um unveränderte organische Substanz handelt, davon gehe ich ebenfalls nicht aus. Möglich, dass da bei der Erhaltung diagentische Effekte geholfen haben. Von einer sekundären Kruste gehe ich aber nicht aus.

Untersuchen wird schwierig, man müsste einen Teil einer Pleure mit dem schwarzen Belag unter das Elektronenmikroskop legen. Wenn sich da organische Strukturen zeigen, dann dürfte der Nachweis klar sein. Vielleicht würde auch die Mikrosonde ein paar Infos zu Zusammensetzung des Stoffes geben, aber ich vermute fast, dass es nicht klappt.

Jedenfalls erstmal ne spannede Beobachtung. Vielleicht war eben bei den Riesenphacopiden alles grösser. Das die Schale von Trilobiten aussen von einer organischen Haut bzw. soetwas wie eine Epidermis oder Periostracum überzogen war, halte ich durchaus für wahrscheinlich. Leider ist sowas normalerweise nicht erhaltungsfähig.

Ich werde dann heute abend weiterpräparieren. Momentan sieht man schon etwas vom Auge. Da muss man ja jede Linse einzeln freiputzen, nicht lustig.

lg,

Jens
01.07.2011 10:17 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Na denn, Glück auf! Elkgrin

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01.07.2011 10:21 Xiphogonium is offline Send an Email to Xiphogonium Homepage of Xiphogonium Search for Posts by Xiphogonium Add Xiphogonium to your Buddy List YIM Account Name of Xiphogonium: xiphogonium
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Hi,

es geht weiter, nach ein paar weiteren Stunden, so etwa 4, gibt es jetzt ein paar weitere Bilder. Die Arbeit bestand hauptsächlich im Freilegen des Augen, denn das Auge rausschlachten wie die Marokkaner, das wollen wir doch nicht. Also musste jede Facette extra gemacht werden, mit den ziemlich spitzen Stichel. Jede Linse ist von einem 6-eckigen Steg umgeben, und an den Berührungspunkten zu den anderen Facetten sitzt ein kleiner Tuberkel. Ein typisches Drotopsauge also, was die nahe Verwandtschaft von Pedinopariops bzw. Hysipariops und Drotops zeigt.

Im schwarzen Bereich klebt der Kalk auf der Schale, die Präparation macht da sicher keinen Spass, freue mich schon dort die fehlende Schale aufzupräparieren, oO.

Ansonsten lässt sich sagen, dass die Trennung am Cranidium super ist und sich alles bis auf die Augen verhältnismässig easy machen lässt. Fürs Finish der Augen wird noch ein Sandstrahleinsatz nötig sein, kann ich momentan erstmal nicht machen, aber wird sicher schick werden....

Bemerkenswert finde ich übrigens die Poren auf der Freiwange und auf der mit Terassenlinien versehenen Duplikatur. Wieso gehen da nach unten Poren raus 8o

okay,

bis denne,
Jens

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01.07.2011 23:03 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Halloa,

die Fortsetzung der hoffentlich lang erwarteten Präparationssaga: "Wie baue ich mir einen Riesenphacopen aus dem Maider selber" - geht nun weiter;-)

Die Arbeit an der Glabella ist weiter fortgeschritten, jeder Tuberkle will einzeln herausgearbeitet werden, oft genug trennt es nicht so wie man will. Blöd ist, dass jeder Berührung eine Narbe hinterlässt, die umsomehr auffällt, weil die braune Färbung der Schale nur oberflächlich ist und es darunter dann wie im Schnitt zu sehen war dann gleich ockerbraun ist. Die Schale ist nicht gerade hart und daher leicht zu verletzten. Ich verstehe warum von dieser Sorte nicht gerade viele Exemplare auf dem Markt auftauchen.

Interessant ist, dass sich auf dem "Zwischenring" (also zwischen vom Nackenring und Glabella) sich 3 Tuberkel befinden, während bei Mikes Exemplar davon nur einer zu sehen ist. Zudem scheint es mir als ist bei meinem Stück die Beknotung kräftiger ausgeprägt. Denke wir sollten wenn die Präp fertig ist, beide Stücke mal direkt vergleichen.
Ich meine nämlich auch, dass mein Exemplar grössere Augen hat, mit einer Linse mehr pro Reihe.

Ich habe ne Ansicht von oben mit beigelegt, so sieht man dass noch viel Gestein zu entfernen ist. Die sichtbare Länge entspricht etwa 7cm. Ausgestreckt müsste man da noch 2,5cm Pygidium und noch ein paar weitere Zentimeter die durch das geradebiegen der Pleuren und des Strecken des Kopfschildes hinzukommen. 12-13cm sollte es dann ausgestreckt etwa gewesen sein.

lg,

Jens

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02.07.2011 17:25 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Sehr interessante Aufnahmen, Jens, vielen Dank soweit! Ich denke auch daß es etwas anderes ist als der in meiner Sammlung. Ich denke auch daß die Augen unterschiedlich sind. Und auch die Tuberkel scheinen tatsächlich kräftiger zu sein. Von daher warte ich gespannt auf weitere Entdeckungen...

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02.07.2011 18:04 Xiphogonium is offline Send an Email to Xiphogonium Homepage of Xiphogonium Search for Posts by Xiphogonium Add Xiphogonium to your Buddy List YIM Account Name of Xiphogonium: xiphogonium
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Hallo Jens,

tolles posting, bisher hatte ich einfach keine Zeit etwas zu schreiben.

Der Trilo wird ein richtiges Leckerbissen. Wenn der fertig ist, dann bin ich mir sicher, dass es ein Prachtexemplar in Deiner Sammlung wird.

Zu der organische Substanz kann ich auch nicht viel helfen.
Bei El M´adoure trilobiten sieht man an der Aussenseite des Panzers eine Orange-Verfärbung. Diese ist nur dann erkennbar, wenn man ihm stichelt und nicht strahlt. Beim strahlen wird er gräulich und verliert die Orange-Färbung.
Ich habe auch schon drüber nachgedacht, ob Trilobiten eine dünne Epidermis über die Aussenpanzerung hatten.
Jedoch spricht dagegen, dass die Panzer komplett abgeworfen wurde und somit es eher wahrscheinlich war, dass an der Innenseite eher einen Epidermis anzutreffen wäre.
Andererseits wenn ich mir überlege, wie oft die Pygidien van Scutelluiden pathologisch verformt sind, wäre es schon möglich, dass es eine Art-Schutzhaut gegeben haben könnte.
Man müsste mal eine Pygidium von unten und oben raus präparieren, damit man sieht, ob die Strukturen oben und unten anzutreffen sind, oder nur oberflächlich entstanden sind.

Gruß Andries
03.07.2011 01:47 Andries is offline Send an Email to Andries Search for Posts by Andries Add Andries to your Buddy List
Jens Jens is a male
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Hallo ihr beiden,

danke für die Kommentare.

@Mike: Jau, bin auch gespannt wie es weitergeht.

@Andries: Schätze auch, dass es was Ordentliches wird;-) Zur Epidermis, tja, viele Organismen haben nen Epithel auf ihren Schalen, bei den z.B. Mollusken ist es ja normal, nennt sich dort Periostrakum und wird fossil normalerweise auch nicht beobachtet (Ausnahme ist Holzmaden, da ist die organische Substanz übrig nur die Aragonitschale weg).
Es kann auch sein, dass die schwarze Substanz die ich beobachtet habe auch nur eine anders biomineralisierte Oberflächenschicht ist. Allerdings habe ich mich immer schon gefragt, wie eigentlich die z.T. komplexen Oberflächenstrukturen der Panzeroberfläche gebildet werden, also vom biomineralogischen Aspekt her. Es gibt ja auch bei Phacopen gelegentlich Funde kurz nach der Häutung, wo die Schale noch richtig "shiny" ist, also Butterkrebs-Stadium. Das lässt den Schluss zu, dass die endgültige Schalenstärke und Grösse (wachsen müssen sie ja auch) erst ne Weile nach der Häutung ausgebildet wird. Das ventral ein Epithel vorhanden war, liegt ja nahe, warum also auch nicht gleich eine Panzerumschliessende Haut, vielleicht auch nur kurzzeitig vorhanden wie der Bast bei Geweihen?

Äh, ich glaube ich werde off Topic.

Habe gestern abend dann weiter präpariert und heute bei Tageslicht ein paar Bilder auf dem Fensterbrett freihand geknippst. Habe gesehen, dass ich recht grosse Bilder hochlade, hoffentlich gibt es da kein Trafic-Problem. @Mike, sag Bescheid ob okay, oder nicht.

Zur Präparation, nach rechts geht der Trilo langsam in den schwarzen Kalk runter, damit einher geht eine miese Trennung und man sieht die Schale bei der Präp kaum. Das oberere rechte Drittel der Glabella macht echt Arbeit. Habe gemerkt, dass mit frisch geschärfter HW70-Spitze (Nadel-Aufsatz) die Trennung etwas besser funktioniert, aber es gibt auch schneller Verletzungen der Schale. Die Farbe der Schale wird im dunklen Kalk dunkler, schätze das die rechte Freiwange ganz schwarz sein wird. Am Auge sieht man es ja schon. Mies sind auch winzige Kalzitkristalle auf der Schale im schwarzen Kalk, was das für die Präparation bedeutet brauche ich ja wohl nicht erläutern.

Im schwarzen Kalk gibt es übrigens auch reichlich Pyritkristalle, im gelben Anteil war da nichts von zu sehen. Es scheint auch keine gleichmässige Trennfuge zwischen schwarzem und gelben Kalk zu geben. Momentan sieht es bald nach ner "Halo" um den Phacopen aus... Ich stelle mir aber vor, dass der schwarze Kalk ne Menge an H2S enthalten hat, mithin also wohl ne ziemlich giftige "Brühe" gewesen war. Wahrscheinlich war es ein eher sauerstoffarmes Millieu, dass den Riesenphacopen aber anscheinend gefallen hat.

Kennt jemand aus den Schichten eigentlich noch irgendwas anderes oder finden sich wirklich nur noch Drotops und Hypsipariops im Bereich der Eifel-Givet-Grenze?

lg,

Jens

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03.07.2011 14:33 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Hi, N'abend,

vielleicht schaff ich das Posting ja noch vor 0.00.

Hab heute nicht viel geschafft, schlechte Trennung auf der Freiwange, wie befürchtet. Trotzdem hier mal das Zwischenergebnis, gleich mit Masstab.

PS: Ich habe keine zierlichen Hände;-)

lg,

Jens

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04.07.2011 00:00 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
Andries Andries is a male
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Hi Jens,

exakt 00:00, leider werde ich wohl nicht so gut abscheiden. 01:00 ist nicht mehr möglich, aber vielleicht schaffe ich ja 01:11.

Schade, dass die Trennung zickig wird. Echt nervend, die linke Seite sah so vielversprechend aus und nun klebt das blöde teil auf der rechte Seite.
Sowas nervt.

Der Grössenmasstab is super. :D
Der Trilo ist fast so groß wie ein Tennisball.


Deine Idee mit dem umspannenden Hautschicht bin ich auch am überlegen. Besonders bei Trilobiten wie Koneprussia könnte ich es mir vorstellen. Bei der Häutung sind die Stacheln noch weich, wenn er sich aus dem Panzer schält und dann härten sie langsam aus.
Ich kann mir gut vorstellen, dass in dieser Phase eine Art Häutchen (Bast wäre wahrscheinlich zu dick) schon vorhanden sein müsste.
Ob diese dann abgeworfen wird (abpellt) oder vorhanden bleibt ist schwer zu sagen.
Wir müssten Trilobiten in Holzmaden finden. ;) (kleiner Scherz)

Weiterhin viel Erfolg und gut schaffen, bei Deine Präperation,
Gut Nacht, Andries
04.07.2011 01:11 Andries is offline Send an Email to Andries Search for Posts by Andries Add Andries to your Buddy List
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he, Klaus ist auch noch wach, grüss dich, auch an dich Andries.

Dacht ich mir doch, dass die Idee mit der Hand gefällt.;-)

Zum Thema Kutikula, wenn schon denn schon, sowas müssten dann alle Trilos gehabt haben. Gerade bei Hörnertrilobiten wird es natürlich schwierig zu erklären, wie sie das mit der Häutung hinbekommen haben und wie zum Beispiel die Sekundärbestachlung auf den Stacheln mineralisiert wurde.

Beim Häuten wurde ja nur der Weichkörper aus den Stacheln gezogen, dass müssten dann ziemlich dünne filigrane Gebilde sein. Würde Sinn machen, wenn nach der Häutung dann der Kalkpanzer von innen gebildet wird, so besteht dann auch die Chance komplzierte Terrassenmuster zu bauen. Gut möglich dass die äussere Haut bis zu nächsten Häutung dann langsam verschwindet. Wer weiss, lohnt sich sicher sich da mal Gedanken drüber zu machen.

so, Gutes Nächtle,

Jens
04.07.2011 01:42 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Kurzer Einwurf im Telegrammstil:
"Periostracum" = ja ist vorhanden (der Begriff scheint für Schalentiere ala Mollusca und Brachiopoda reserviert zu sein, das Pendant für Krebstiere habe ich auf die Schnelle nicht gefunden)
Es handelt sich um eine organische Deckschicht, welche die Besiedelung durch aufsitzende Lebensformen unterbindet, jedoch keine "Haut" im Sinne einer Epidermis (das gibt es nicht bei den hier diskutierten Lebensformen wie Trilobiten, Krebstiere usw.).

Wachstum: Der Körper bildet vor der Häutung bereits die neuen Zellen, die er für seine anschließende Körpergröße benötigt, hält diese Zellen jedoch in einem "Schrumpfungszustand". Nach Abwurf des alten Panzers werden Mengen von Wasser aufgenommen und die "Kompaktzellen" zum vollen Volumen aufgepumpt. Der Größenzuwachs pro Häutung gilt als proportional ziemlich stabil (um plus 18 bis 20 Prozent).
Als extreme Raritäten im Fossilbericht gibt es Häutungsunfälle, wo sich Teile des Panzers nicht lösten und dann mit dem neu gewachsenen großen Panzer verbacken sind. Daraus lässt sich der Größenzuwachs beim Wachstumsvorgang abschätzen.

Ich hatte nach der Trilotagung in Frankfurt mehrmals intensiven Kontakt mit Michael Zwanzig zu diesem Thema, da ich einen eigentümlich erhaltenen Bundenbachtrilo zur Ansicht vorliegen hatte und an einen Häutungsunfall denken musste.
In diesem Zusammenhang diskutierten wir auch die von Dr.Fatka vorgestellten gerontischen Selenopeltis aus Tschechien mit Edrioasteroidenbewuchs. Eine mögliche Deutung der Beobachtung, dass nur die großen (altgewordenen) Trilos besiedelt sind, zielt darauf ab, dass der Häutungszyklus dieser alten Tiere immer langsamer wurde (d.h. die Schale war von Häutung zu Häutung immer längere Zeiträume der Umwelt ausgesetzt) und die organische Schutzschicht, die eine Besiedelung unterbinden soll, ihre Wirksamkeit nach und nach verlor.

Ach ja, an Bundenbachtrilos ist nicht die Schale pyritisiert, sondern wenn Pyrit vorhanden ist, sitzt dieser als meist hauchdünne Schicht darüber. Das deutet auf das Vorhandensein entsprechender organischer Substanzen hin, die die Pyritbildung (schwefelverarbeitende Bakterien) initiiert haben. Es ist anzunehmen, dass auch an anderen gut erhaltenen Trilobitenfossilien solche Strukturen beobachtet werden können.


lg.Klaus

P.S. Ich hoffe ich habe die Erklärung von Michael Zwanzig zum Häutungsvorgang so weit richtig wiedergegeben :O

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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge

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04.07.2011 02:05 juniper is offline Search for Posts by juniper Add juniper to your Buddy List
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Hallo Klaus,

vielen Dank für den interessanten Beitrag, somit auch Danke an Michael, der vielleicht still und heimlich, doch hoffentlich wohlwollend schmunzelnd mitliest;-)
Ich habe leider nicht gross was an Literatur zur Biomineralisation und Mircostrukturen bei Trilobiten. Aber vielleicht ist die Arbeit von Dalingwater 1977 ganz interessant, worin es um organic cuticles in der Schale von Asaphus raniceps geht. Die Arbeit findet sich in der Palaeontology, vol. 20, sie ist frei zugänglich: http://palaeontology.palass-pubs.org/pdf...ges%2021-32.pdf

Darin wird unter anderem der laminare Aufbau der Trilobitenschale behandelt und auch das Vorhandensein organischer Lagen innerhalb der Schale nachgewiesen. Zudem findet man eine detailierte Beschreibung des Schalenaufbaus, wobei für mich das Vorhandensein einer äusseren prismatischen Lage spannend ist (siehe text-fig. 2 in Dalingwater et al. 1977).

Interessant ist auch, dass sich der braun gefärbte Panzer von Asaphus raniceps als das am besten erhaltene Exemplar, unter vielen anderen Proben verschiedenster Fundstätten herausgestellt hat. Ihr Material stammt von Östergötland in Schweden, wo die Schalen in der Tat exzellent erhalten sind. Ich wollte aber auf die Bemerkung hinaus, dass sie festgestellt haben, dass sich die organische Substanz in reinem Alkohol löst, was zu einer Bleichung der braunen Schale führt. Bei Asaphiden kann man also sagen, je brauner die Schale umso besser ist die organische Substanz in der Schale erhalten. Somit haben wir jetzt auch einen Hinweis auf die unterschiedlichen Farben, die die Trilobiten z.B. in Russland im Vergleich zu Schweden oder einigen Geschieben haben.

Ein Beifang dieser Studie ist auch die Erwähnung von Phacops rana africana aus dem Mitteldevon des "Rio de Oro" von Tifariti. Man bedenke, dass diese Arbeit von Dalingwater et al. von 1977 ist und Ph. rana africana früher für Drotops geläufig war, aber wohl nie vor Struwe richtig publiziert wurde. Von einem Fundort Tifariti habe ich bislang nie was gehört, liegt im marokkanisch kontrolliertem Teil der Westsahara. Sollte es dort auch Drotopse geben oder ist es als fingierte Lokalität der frühen Tage der marokkanischen Riesenphacopiden-Story anzusehen. Wenn ich mich recht entsinne, sprach Struwe 1990 davon, dass die ersten Fundortangaben weit weg vom eigentlichen Fundort der Riesenphacopen am Issoumour angegeben wurden.


Nun nochmal zurück zu dem Hypsipariops, um den es in diesem Beitrag ja eigentlich gehen sollte, der aber aufgrund der Präparation unter dem Mikroskop ein paar Überraschungen bereit hält. Ich habe mir noch einmal den Ausgangsquerschnitt des Präparates angesehen und dabei im gelb verfärbten Bereich alterierten also limonitisierte Pyritkristalle gesehen. Somit ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Gelbverfärbung des Gesteins Folge der Verwitterung ist, wobei in der Matrix enthaltenes 2-wertiges Eisen (gebunden in feindispers verteilten Pyrit) oxidiert wurde. Begleiterscheinung könnte dabei eine Zerstörung organischer Beläge auf dem Trilobiten gewesen sein, was die gute Trennung auf der linken Seite erklären würde. Rechts trennt die Matrix im schwarzen unverwitterten Kalk sehr schlecht, manchmal fast gar nicht. Aber ich habe es trotzdem geschafft den Kalk halbwegs schonend wegzusticheln, so dass die originale poröse Oberfläche erhalten blieb. Die Schale hat einen Anthrazitglanz und ist nicht wirklich glatt, sondern rauh. Das scheint aber primär so zu sein, ich habe es auch schon mal bei einem stark klebenden Hollardops so gefunden. Der hat dann aber ein sanften Strahlfinish bekommen, wonach er dann optisch ne Menge gewonnen hat, aber leider die fein retikulierte mühsam herauspräparierte Oberfläche vollkommen eingebüsst hat.

Jedenfalls ist es ein völlig unterschiedliches Gefühl, wenn man mit dem Finger über die samtig weiche Oberfläche der linken Wange fährt und dann dasselbe bei der rauen rechten Wange macht, da ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Zudem erklärt denke ich diese Beobachtung auch die gute Trennung stark durchgewitterter Marokkanischer Trilobiten, denn die Drotopse der ersten Tage trennten ja beinahe schon beim Hingucken;-) Weisse Schalen könnte man daher auch als gebleichte, ihrer organischen Substanz beraubten Exemplare deuten.

lg,

Jens
04.07.2011 10:30 Jens is offline Send an Email to Jens Homepage of Jens Search for Posts by Jens Add Jens to your Buddy List
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Moin Jens :)

Kurzbemerkung zu deinen Ausführungen: ThumbsUp3 ThumbsUp3 ThumbsUp3

lg.Klaus

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