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1

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:31

Die Formenvielfalt der Koneprusia aus dem Devon von Marokko

Hier ein erstes Beispiel. Ich bitte die vielen Bilder zu entschuldigen, aber die Käfer sind derart haarig, dass man sie eigentlich filmen müsste.
Sie Stammt vom Jebel Oufatene.
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem!

"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."

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2

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:33

und hier dreht sie sich weiter
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3

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:34

und hier die beiden letzten. Mike konnte sie in Hamburg schon im Original sehen. Auch hier melde ich keine Restaurationen. Fals jemandem die Gehrung der Stacheln auf der Spindel komisch vorkommt, die stimmt absolut, da die Stachel beim Ansetzen in das noch vorhandene Negativ eingelegt und dann erst festgesetzt wurden.
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juniper

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Sonntag, 4. Februar 2007, 23:02

Brova, Brova! :198:
Sie ist, soweit ich weiß, nicht allzu groß, aber schööööön :177:

Diese Stachelkörbchen sind sehr undankbar zu fotografieren, da hab ich mich auch schon abgemüht.
Mit zwei Augen dreidimensional gesehen bemerkt man das gar nicht. Im Bild vermischen sich aber die Stacheln mit ihren Schlagschatten, sodaß man keine vernünftige Trennung und Tiefe reinbekommt.
Außerdem sind die Tierchen so kompliziert geformt, daß es keinen Sweet-Spot gibt, eine bestimmte Perspektive, in der sie richtig gut zur Geltung kommen. Das gilt auch für andere Stachelgesellen...

lg.Klaus
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5

Sonntag, 4. Februar 2007, 23:22

Nun, so klein ist sie auch nicht. ich würde sagen Standart. Die Quali ist aber wirklich gut.
Fotografieren bei den Jungs ist eine echte Herausforderung, da hast du vollkommen recht.
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6

Montag, 5. Februar 2007, 10:57

:221:

die Gattung Koneprusia ist ein gutes Beispiel für das heillose Chaos in der Trilobitennomenklatur; da wurden bislang 30! verschiedene Arten von K. beschrieben,jedoch nur eine einzige (K. dahmani CHATTERTON et al 2006) anhand eines kompletten Exemplares.Alle anderen Typen sind kümmerliche Reste von Cephala,entschalten halben Pygidien etc.
Will man ein derart bestacheltes Tier vernünftig beschreiben,so braucht man komplette Stücke und nicht nur halbe Freiwangen.


Andreas

P.S sei froh,daß das gute Stück wenigstens ausgestreckt ist,ein gerolltes oder mit 90 Grad Knick ist der Albtraum des Fotographen.

Lex

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7

Montag, 5. Februar 2007, 11:15

Sag mal wie hast du das präpariert?
Meine Matrix sieht immer total schlimm aus, und ich bekomme es auch nicht hin einfach nur eine kleine Kuhle um den Trilo zu machen, sondern ich nehme komplett die Matrix drumrum weg :O
Liebe Grüße Carsten

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8

Montag, 5. Februar 2007, 12:19

Jau ich stzelle prizipiell nur eigenpräparate ein.
Üben, heisst es da. Ich liebe Minimalspots, keine großen weißen Flächen.
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9

Montag, 5. Februar 2007, 15:03

hier ein Beispiel aus der Plaste Abteilung

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht…tbnid=zV8VFfftw

juniper

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Montag, 5. Februar 2007, 17:25

hmmm :161:

:070: gibt es signifikante Strukturen, an denen man erkennen kann, wo der von Andreas verlinkte Trilobit „geplastet“ wurde?

:155: *wissen will*

Der VK sagt ja bekanntermaßen wenig über die tatsächliche Authentizität eines Stückes aus...

lg.Klaus
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Montag, 5. Februar 2007, 17:37

merkwürdige Krümmungsradien der Stacheln,auffallend konturarme Wangenstacheln,Stacheln sind nicht "spitz" ,wirken irgendwie stumpf und sind zudem vom Durchmesser ein wenig "kräftig"

vom selbigen Anbieter ein anderes Stück,bei dem mir auch Zweifel kommen...

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht…M:&tbnh=84&tbnw

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12

Montag, 5. Februar 2007, 17:57

An der linken Wange finden sich auffallend amorphe strukturen unter dem Auge und am Stachelansatz.

Die Komuras weisen einen auffallenden Irokesen-Style betreffs der Thorakalbestachelung auf. Hier würde ich vermuten alle Stacheln sind nicht authentisch. Zudem muss man noch wissen, dass die Stacheln, je weiter man zum Pygidium geht, immer stärker nach aussen fallen. Das tunn sie bei beiden Exemplaren nicht.
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Montag, 5. Februar 2007, 18:56

aah ja :205:
Firma dankt :044:

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Montag, 5. Februar 2007, 20:23

So nun geht es weiter mit einer Koneprusia von Zguilma aus der Lage in der auch Walliserops trifurkatus vorkommt (in Sammlerkreisen auch Walli 1 genannt). An dem Stück ist nicht gebastelt worden. man beachte die doppelten Stacheln auf den ersten beiden Stachel tragenden Spindelringen. Sie sind nur leicht geschwungen und erinnern vom Radius her an ein Samuraischwert. Die K. von Oufatene hat nur jeweils einen Sipindelstachel.
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Montag, 5. Februar 2007, 20:25

Auch sind die Pleurenstacheln vom Radius her sehr weit und reichen hoch über den Thorax. Bei der vom Oufatene sind sie sehr flach angelegt. Würde man sie mit Autos vergleichen, so hätten wir einen Porsche vom Oufatene und einen BMW X5 von Zguilma.
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Montag, 5. Februar 2007, 20:31

es scheint sich um Koneprusia dahmani CHATTERTON et al zu handeln.

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Montag, 5. Februar 2007, 21:12

@ Juniper

Hier eine Komura in Präp. schau wie die Stacheln stehen. 3 Stacheln in der Restaurationsvorbereitung.

Ich lasse die ollen Pipse jetzt immer in Stegen stehen, ist nicht so spektakulär, aber deutlich besser im Handling.
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juniper

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Montag, 5. Februar 2007, 21:37

Schönes Kerlchen, durch die halbe Einrollung sträubt sie eindrucksvoll ihre Stacheln :)

Habe mir gerade mal das Komura-Doppel bei edcope angeschaut: Das mit dem Irokesenschnitt ;) trifft die Sache sehr genau.
Wie Spieße stehen die Stacheln bolzengerade heraus. Eigentlich müssen sie sich am oberen Ende nach hinten krümmen.

Wenn die Stacheln in Matrixstege eingebunden bleiben, sind die Stücke nicht mehr so entsetzlich empfindlich. Meist ergibt sich dann eine Vorzugsansicht mit den Stacheln an der Oberfläche, und eine „Rückansicht“ wo nur die Matrix sichtbar ist.

Bei Koneprusia wäre das wahrscheinlich unvorteilhaft, weil die Pleuren-Enden in der Matrix verborgen blieben.
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Montag, 5. Februar 2007, 21:40

@ Juniper
Nicht zwangsläufig. vielleicht kriegen wir hier auch mal eine von Andreas zu sehen. Das ist echte Kunst, und keiner der Pleurenstacheln steht frei.
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Xiphogonium

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Montag, 5. Februar 2007, 22:03

Mal ne "blöde Frage" ohne Aufforderung zum Geheimnisverrat: Aus welchem Material fertigst Du die restaurierten Partien? Ist das so eine Art Zweikomponenten-Masse? Ich denke an sowas wie diese "Knete" von Uhu, die man benutzt um Sachen zu reparieren und die aus zwei Komponenten besteht, wäre da eine Möglichkeit ...
"The gates of Heaven and Hell are adjacent ... and unmarked!" - Carl Sagan
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