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Eine späte Leidenschaft


Marokko, 2006Schon seit frühen Kindheitstagen an so gut wie allen Zweigen der Naturwissenschaften interessiert, dauerte es doch viele Jahre, bis ich meine wohl endgültige Bestimmung auf diesem Gebiet gefunden hatte. Auslöser dafür war die eher kurz gehaltene Erwähnung von Trilobiten in einem Kapitel des Buchs „Leben – Die ersten vier Milliarden Jahre“ von Richard Fortey, einem der – wie ich allerdings erst einige Zeit später erfuhr – weltweit führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Trilobitenforschung.

Meine dieser Lektüre nachfolgenden Recherchen im Internet zu diesem Thema zeigten mir allerdings eines ganz deutlich: Diese Fossilien waren, trotz ihrer Bedeutung in der Paläontologie, im neuen Medium absolut unterrepräsentiert. Und in Gesprächen mit Freunden und Bekannten war ich immer wieder genötigt zu erklären, mit welch seltsamen Dingen ich mich neuerdings so beschäftigte. Ich beschloss dann recht schnell, zu versuchen, diesem unhaltbaren Zustand abzuhelfen.

So entstand das Projekt trilobita.de!

Ich suchte den Kontakt zu Kennern und Sammlern auf diesem Terrain und scheute auch nicht davor zurück, die „Großen“ der Wissenschaft direkt zu kontaktieren. Nun, Fossilienleute sind ein ganz besonderes Völkchen. Speziell die Wissenschaftler sind sich meist nicht dazu zu schade, auch einem Anfänger bisweilen unter die Arme zu greifen, sei es durch Beantwortung direkter Fragen oder auch durch Zusendung von Literatur. Trilobita.de ist daher letztlich das Produkt nicht allein meiner Arbeit, sondern auch der wohlwollenden Mithilfe vieler ausgesprochen interessanter Charaktere.

Hervorheben möchte ich hier insbesondere Dieter Holland (Peine), einen der sicherlich besten Präparatoren, die unser Land hervorgebracht hat, und der viel zum Gelingen des Projekts beigetragen hat und beiträgt.

Ebenso Harald Prescher (Kerpen), einen ausgesprochenen Spezialisten auf dem Gebiet der Eifeltrilobiten, der mich unter anderem in die ersten Schritte der Arbeit im Feld einführte, und dem ich unzählige Einblicke in die Tiefen der Materie verdanke.

Nicht zu vergessen Dr. Sam Gon (Hawaii), ohne dessen generöse Erlaubnis, mich ausgiebig an den von ihm geschaffenen Zeichnungen zu bedienen, das alles nicht möglich gewesen wäre. Überhaupt war und ist Sam Gons englischsprachiges Internet-Projekt mein großes Vorbild im Hinblick auf die populärwissenschaftliche Aufbereitung unseres gemeinsamen Hobbys, und so lassen sich sowohl im Aufbau als auch im Inhalt sicherlich zahlreiche Parallelen finden.

Unzählige weitere Menschen haben auf die eine oder andere Weise zum Gelingen und Erfolg von trilobita.de beigetragen. Ihnen allen gebührt mein Dank. Das Projekt hat zwischenzeitlich einige Erwähnungen sowohl online als auch in den Printmedien erfahren, so etwa als Quelle für einige Abschnitte in Frank Schätzings Nachrichten aus einem unbekannten Universum, im Anhang nachzulesen, als auch im Fachmagazin FOSSILIEN.

Marokko, 2008Trotz meiner Konzentration auf unsere paläozoischen Gliederfüßer widme ich mich aber auch weiterhin meinen zahlreichen anderen Interessen. Schließlich sind doch diese Welt und dieses Universum viel zu spannend, als daß man sich nur mit einer einzigen Sache beschäftigen könnte oder sollte. Zu meinen Steckenpferden zählen daher unter anderem auch die historische Arktis- und Antarktisforschung; Reiseberichte des 18. und 19. Jahrhunderts; Ägyptologie und die untergegangenen Kulturen Südamerikas; Zoologie, Paläontologie, Evolutionstheorie und - biologie; Geologie, Astronomie und Astrophysik; Mythologie, phantastische und erotische Literatur sowie Buchdruck, Buchgestaltung und - konservierung.

An dieser keinswegs vollständigen Aufzählung mag der geneigte Leser ermessen, daß es mir in meiner Freizeit eigentlich nie langweilig wird, auch wenn meine Verwandten, Freunde, Bekannten und Kollegen offensichtlich das Gegenteil annehmen!

Persönlicher Disclaimer:

Trilobita.de ist das Projekt eines enthusiastischen Amateurs, der selbst noch viel zu lernen hat, und befindet sich zudem in ständiger Weiterentwicklung. Die Besucher der Webseite mögen es mir daher verzeihen, wenn ich immer wieder Dinge korrigieren oder auch komplett verwerfen muss, weil sie sich nach weiterer, eingehenderer Recherche oder durch neue Forschungsergebnisse schlicht als falsch oder auch ungenügend fundiert herausstellen.

In diesem Zusammenhang möchte ich jeden Leser, der auf diesen Seiten Fehler oder Ungenauigkeiten bemerken sollte, zu entsprechender Kontaktaufnahme ausdrücklich auffordern! Ich bin immer bemüht, die Seite zu verbessern. Bitte zögern Sie daher nicht mir eine entsprechend kritische eMail zu senden.

Auch meine „Abschweifungen“ auf das Minenfeld von Evolutionslehre und (Neo-) Kreationismus mag man mir nachsehen. Angesichts der wachsenden Tendenzen, das Streben des Menschen nach Wissen durch pseudowissenschaftlichen, teils eindeutig politisch und religiös-fundamentalistisch motivierten Unsinn zu untergraben, sehe ich mich allerdings genötigt, hier eindeutig Stellung zu beziehen.

Ich bin selbst Katholik und gestehe den Religionen ihren Platz in modernen Gesellschaften nicht nur zu, sondern bin auch jederzeit bereit selbigen zu verteidigen. Dennoch gilt es all jenen Aktivitäten entgegenzutreten, deren eigentliches Ziel darin liegt, alle evolutionsbejahenden Aussagen als "gegen Gott gerichtet" zu diskreditieren - und ihre Vertreter gleich mit -, sofern sie dem bisweilen etwas kruden Schriftverständnis bestimmter Kreise und ihrer Dependenzen entgegenstehen.

Soweit es die christlichen Konfessionen betrifft: Es ist kein Wunder, daß dieser Fundamentalismus seine Wurzeln und stärkste Verbreitung im mehrheitlich baptistischen Süden der USA hat, wo kirchliche Ämter unbekannt sind, und die Bibel mangels anderer Autoritäten seit den Zeiten der Pilgerväter als Grundlage für das soziale Zusammenleben diente. Längst hat sogar im Vatikan eine theologische Versöhnung mit der Evolutionsidee stattgefunden. Doch im 'Bible Belt' und anderswo scheint allein die Heilige Schrift und das Festhalten am buchstäblichen Sinn ihres Inhalts Garant einer Stabilität zu sein, die - mangels anerkannter Interpretationsinstanzen (wie etwa dem römisch-katholischen Lehramt) - durch jede andersartige Deutung und Auslegung gefährdet erscheinen muß. Doch genug davon, und nur noch dies:.

Wir richten uns mit der Seite nicht an die Spezialisten und absoluten Kenner der Trilobitologie. Vielmehr möchten wir unsere kleinen Krabbler einem breiten Publikum „populärwissenschaftlich“ näher bringen und etwas von der Faszination vermitteln, die ihnen unweigerlich anhaftet. Wenn sie einmal darüber ins Gespräch kommen möchten, ich (wir) sind regelmäßig auf einigen größeren Messen und Börsen in Deutschland und benachbarten Ausland zu finden (München, Hamburg, St. Marie-aux-Mines). Viellleicht trifft man sich ja dort. Meine Kontaktdaten sind im Impressum nachzulesen.

Empfehlen Sie uns weiter!

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 03.10.2012 14:58